Antrag der UWG abgelehnt Weitere Anpflanzungen auf dem Spahner Esch möglich

Von Christian Belling

Für die Kompensationszahlungen zum Bau des Windparks Theikenmeer stellt die Gemeinde Spahnharrenstätte weitere Flächen zur Verfügung. Foto: Archiv/Andreas SchüringFür die Kompensationszahlungen zum Bau des Windparks Theikenmeer stellt die Gemeinde Spahnharrenstätte weitere Flächen zur Verfügung. Foto: Archiv/Andreas Schüring

Spahnharrenstätte. Der Rat der Gemeinde Spahnharrenstätte hat sich auf seiner jüngsten Sitzung mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass auch zukünftig Anpflanzungen im Spahner Esch aus der Kompensation des Windparks möglich sind. Damit wurde ein Antrag der UWG-Fraktion abgelehnt.

Mit den Stimmen der CDU-Mehrheitsfraktion wurde dem Anliegen der UWG auf eine ersatzlose Streichung der Anpflanzung des Wegeseitenraumes auf dem Spahner Esch nicht entsprochen. Die UWG begründete ihren Antrag damit, dass Bürgermeister Reinhard Timpker (CDU) zugesichert habe, dass im Ortsteil Spahn keine Bäume aus der Kompensation des Windparks angepflanzt würden.

Bereits Anfang vergangenen Jahres stellte der Gemeinderat einstimmig verschiedene Flächen für die Kompensation zur Verfügung. In seiner Sitzung vor acht Wochen votierte das Gremium mehrheitlich für die Bereitstellung zusätzlicher Bereiche für die Anpflanzung weiterer 140 Bäume. Nach Angaben des Bürgermeisters kommen die Pflanzaktionen im Ort gut an. „Es gibt erfreulich viele positive Rückmeldungen“, so Timpker. Da die Firma Windstrom als Betreiber des Windparks am Theikenmeer die entsprechenden Kompensationsleistungen zu erbringen habe und die Kosten dafür übernehme, seien die Anpflanzungen nach seinen Worten für die Gemeinde „kostenneutral“.

Timpker gehe es dabei auch um ein Miteinander von Ökologie und Landwirtschaft. „Überall ist die Rede von Insektensterben oder dem Rückgang von Vogelarten. Wir wollen unseren Beitrag dazu leisten, dass Natur und Landwirtschaft nebeneinander leben können.“ Die jetzt ausgesuchten Flächen für die Anpflanzungen sind nach Angaben des Bürgermeisters in Abstimmung mit dem Fachbereich Umwelt des Landkreises Emsland gewählt worden.