Erstmals hauptamtlich Neue Koordinatorin für den Hospizdienst in Sögel

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Sögel. Nach fast zwanzig Jahren ehrenamtlicher Hospizarbeit hat der Sögeler Hospizverein jetzt erstmals eine hauptamtliche Koordinatorin angestellt. Die examinierte Krankenschwester und Lehrerin für Pflegeberufe Stefanie Olliges hat schon als ehrenamtliche Hospizhelferin gute Erfahrungen mit dem Hospizdienst gesammelt.

Noch in diesem Monat schließt sie ihre Palliativ-Care-Fortbildung ab und erhält eine Zusatzqualifikation für ihre Koordinatorinnentätigkeit und Führungskompetenzen in der ambulanten Hospizarbeit, um diesen ehrenamtlichen Dienst in Zukunft auch hauptamtlich abstimmen zu können. Das teilte der Verein mit. Den Hospizdienst leisten etwa 30 ehrenamtliche Mitarbeiter, die eine entsprechende Ausbildung haben. Diese bilden sich regelmäßig weiter und werden fachlich unterstützt. Sie begleiten jährlich mehr als 100 kranke und sterbende Menschen zuhause, im Krankenhaus oder in der Pflegeeinrichtung, um den Menschen ein würdevolles Leben bis zum letzten Tag zu ermöglichen. Außerdem helfen sie bei der professionellen Pflege und Schmerztherapie. Sie kümmern sich zudem um Angehörige und Freunde bei dem Abschied und der Trauer. „Wir freuen uns sehr, mit Steffi Olliges eine engagierte Mitarbeiterin gefunden zu haben, die in besonderer Weise für unsere hospizliche Haltung steht und wünschen ihr viel Freude, Sensibilität und Gottes Segen für ihre neue Aufgabe“, sagte der Hospizvorsitzende Michael Strodt anlässlich der Vertragsunterzeichnung.


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