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11.04.2018, 08:26 Uhr KOMMENTAR

Zu Debatten im Rat Börger: Kommunalpolitik zum Abgewöhnen

Kommentar von Mirco Moormann

Auf der Ratssitzung in Börger wurde demonstriert, wie es unter ehrenamtlich tätigen Politikern nicht laufen sollte. Foto: Archiv/DieckmannAuf der Ratssitzung in Börger wurde demonstriert, wie es unter ehrenamtlich tätigen Politikern nicht laufen sollte. Foto: Archiv/Dieckmann

Börger. So macht Politik keinen Spaß: Auf der Ratssitzung in Börger wurde demonstriert, wie es unter ehrenamtlich tätigen Politikern nicht laufen sollte. Ein Kommentar.

In kleinen Gemeinden, in denen in der Regel alle an einem Strang ziehen, sollten sich alle Ratsleute – fernab jeder Parteipolitik – gemeinsam für die Themen starkmachen und bei Problemen darüber sprechen, gerne auch kontrovers, aber stets im Dienst der gemeinsamen Sache und für den Ort.

Der CDU passt es nicht, dass sie die Haushaltspläne der SPD nicht erhalten hat. Aus diesem Grund kommt sie aus Protest zu spät zur Ratssitzung und bemängelt die schlechte Zusammenarbeit. Im Umkehrschluss torpediert sie dann die SPD-geführte Gemeindespitze mit Anfragen, sodass das Arbeiten an Sachthemen ganz in den Hintergrund rückt.

Damit fördert der Rat Politikverdrossenheit. Sitzungen wie die jüngste in Börger sind zum Abgewöhnen. Wiederholung? Nein, Danke.


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