Opfer nach Notoperation stabil Sögel: Mutmaßlicher Messerstecher in Psychiatrie

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Nach einem Messerangriff auf einen 66-jährigen Mann in Sögel wurde ein 27-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Symbolfoto: Archiv/Michael HehmannNach einem Messerangriff auf einen 66-jährigen Mann in Sögel wurde ein 27-jähriger Tatverdächtiger festgenommen. Symbolfoto: Archiv/Michael Hehmann

Sögel. Der Zustand des 66-Jährigen, der bei einer Messerstecherei in Sögel lebensgefährlich verletzt worden ist, ist nach einer Notoperation stabil. Der mutmaßliche Täter wurde in einer psychiatrischen Klinik untergebracht.

Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Osnabrück ist nicht auszuschließen, dass der 27-Jährige zum Zeitpunkt der Tat schuldunfähig war. Wie Oberstaatsanwalt Alexander Retemeyer mitteilte, wer der Verdächtige nicht nur erheblich alkoholisiert, sondern ist mutmaßlich auch drogenabhängig und psychisch schwer krank.

Der 66-Jährige war am frühen Donnerstagmorgen in einer Wohnung durch mehrere Messerstiche lebensgefährlich verletzt worden. Am Tatort traf die Polizei auf den 27-jährigen Verdächtigen, der mit dem Verletzten in der Wohnung lebte. Zum Verhältnis der beiden Männer können nach Angaben der Staatsanwaltschaft zurzeit keine Angaben gemacht werden.

Retemeyer zufolge hat der mutmaßliche Täter möglicherweise versucht, sein Opfer nach den Messerstichen zu retten. Die Staatsanwaltschaft geht deshalb nicht mehr zwingend von versuchtem Totschlag aus. Demnach erging der Unterbringungsbefehl des Ermittlungsrichters am Amtsgericht Osnabrück auf Antrag der Staatsanwaltschaft wegen gefährlicher Körperverletzung.


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