Verschiedene Springprüfungen Reiter zeigen in Sögel spannende Wettkämpfe

Von Helmut Diers

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Lukasz Przybylski vom RFV Löningen-Böen-Bunnen gewann auf Larry mit der Wertnote 8,5 eine Springpferdeprüfung der Klasse M*. Foto: DiersLukasz Przybylski vom RFV Löningen-Böen-Bunnen gewann auf Larry mit der Wertnote 8,5 eine Springpferdeprüfung der Klasse M*. Foto: Diers

Sögel. Das dreitägige Hallenspringturnier des Reit- und Fahrvereins (RFV) Sögel in der Reithalle Jägerhof hat in den Aufbauprüfungen für junge Pferde mit hoher Qualität in der Breite geglänzt.

Keine der acht Springpferdeprüfungen wurde mit einer Wertnote unter 8,2 gewonnen. Bereits im letzten Jahr glänzten die jungen Pferde in Sögel. Damals gewann der Haselünner Philip Bölle mit der Spitzennote 9,0 im Sattel des fünfjährigen Oldenburger Hengstes „Cash and Fly“ die Springpferdeprüfung der Klasse M*.

Auch dieses Jahr war Bölle wieder für Bestnoten verantwortlich. Der Reiter des RFV Haselünne gewann mit „Longines“ und der Wertnote 8,7 eine Springpferdeprüfung der Klasse A*. Damit war der Erfolgshunger des Haselünners noch längst nicht gestillt. Mit der Note 8,6 siegte er im Sattel von „Cancoletto“ in einer Springpferdeprüfung der Klasse L.

Mit der Note 8,6 siegte auch der Rütenbrocker Maickel Lübbers im Sattel von „Leni“ in einer Springpferdeprüfung der Klasse M*. Lukasz Przybylski vom RFV Löningen-Böen-Bunnen auf „Larry“ sicherte sich mit der Wertnote 8,5 den Sieg in einer weiteren Springpferdeprüfung der Klasse M*. Mit der gleichen Note gewann Hartwig Rohde vom RFV Lastrup auf „Icarinda“ eine Springpferdeprüfung der Klasse A**.

„Das war schon toller Sport“, bilanzierte nach drei Turniertagen Sögels Vorsitzender Werner Gerdes. Kassenwart Werner Mehs ergänzte: „Die Reiter haben unseren tollen Ebbe-Flut-Boden in der Halle erneut gewürdigt. Der macht erst die hohen Noten möglich für die Pferde“. Wie wichtig ein guter Hallenboden wie in Sögel ist, das zeigte sich an der Starterfüllung an den ersten beiden Turniertagen. „Da lag sie in allen Prüfungen fast immer bei 80 Prozent“, stellte Gerdes fest, beklagte aber die mangelnde Starterfüllung am letzten Turniertag. „Woran das lag, ist mir ein Rätsel“.

Gerdes hofft, dass 2019 beim Hallenturnier auch am dritten Turniertag zur Freude der vielen Zuschauer besser ausfällt. „Im nächsten Jahr werden wir eine neue LED-Hallenbeleuchtung haben. Die Lichtstärke steigt dann von 250 auf 500 Lux. Zudem möchte der Verein in naher Zukunft auch das Hallendach sanieren. Dann wird es für Reiter und Pferde in den schweren Prüfungen am Samstag und am Sonntag noch optimaler als heute“.

Das schwere Springen der Klasse S* mit Stechen gewann der Haselünner Ralf Prekel auf „Catvik Crest“ vor dem Belgier Massimo de Boeck auf „Corpewei“ und Wilhelm Winekler auf „Quiet Magic“ vom RFV Löningen-Böen-Bunnen. Den Großen Preis am Sonntag, ein Springen der Klasse S* mit Stechen sicherte sich nach 2017 erneut Carsten Kurz auf „Chaccos Calle“ vom Markgräfler RV Buggingen. Die Plätze zwei und drei belegten Hendrik Hofschröer vom RFV Herzlake auf „Lüttinghof`s Converse“ und Andre Boursier vom RFV Emsbüren auf „Lycon“. Die kompletten Ergebnisse des Turniers sind zu finden auf turnierdienst-brinkmann.de.


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