Fahrbahn soll ausgebaut werden Hauptstraße in Spahnharrenstätte wird erst 2019 saniert

Von Christian Belling

In der Gemeinde Spahnharrenstätte soll die Hauptstraße im kommenden Jahr saniert werden. Foto: Christian BellingIn der Gemeinde Spahnharrenstätte soll die Hauptstraße im kommenden Jahr saniert werden. Foto: Christian Belling

Spahnharrenstätte. Die Sanierung der Hauptstraße in Spahnharrenstätte wird erst im kommenden Jahr in Angriff genommen. Das teilte Bürgermeister Reinhard Timpker (CDU) auf der jüngsten Ratssitzung mit.

„Der Landkreis erhält Fördermittel vom Land Niedersachsen für insgesamt sieben Straßenbauprojekte. Davon wird nicht alles in 2018 realisierbar sein“, erklärte Timpker. Der Landkreis schaffe die Fülle an Projekten nicht komplett in diesem Jahr, zudem seien die Unternehmen gut ausgelastet. „Von daher gehen wir davon aus, dass die Sanierung der Hauptstraße 2019 erfolgt“, so der Bürgermeister. Problematisch sei dies nach seiner Ansicht nicht. „So haben wir dieses Jahr ausreichend Zeit, alles vernünftig zu planen.“

„Harter Brocken für die Gemeindekasse“

Der Ausbau der Ortsdurchfahrt Spahnharrenstätte im Zuge der Kreisstraße 124 auf einer Länge von rund 2,9 km ist eines von sieben Projekten, die auf der Liste der Vorhaben des Landkreises stehen. Die zu geringe Fahrbahnbreite von durchschnittlich 6 Metern bei hohem Verkehrsaufkommen stelle derzeit eine unbefriedigende Situation dar. Hier soll die Fahrbahn auf eine durchgehende Breite von 6,50 Metern ausgebaut werden. Zudem ist geplant, den Fahrbahnaufbau zu verstärken sowie den Radweg nördlich der Ortsdurchfahrt konstant in einer Breite von 2 Metern und den südlich gelegenen Gehweg in einer Breite von 1,50 Meter anzulegen. Die Gesamtkosten sind mit rund 2,25 Millionen Euro veranschlagt. Die zugesagte Förderung beträgt etwa 1,35 Millionen Euro, der kommunale Anteil etwa 900.000 Euro. „Diese Maßnahme stellt zwar einen harten Brocken für unsere Gemeindekasse dar, ist aber dringend notwendig“, teilte Timpker bereits auf der Ratssitzung im Februar mit.

Auch Ortsdurchfahrt Dörpen soll ausgebaut werden

Für die sieben Baumaßnahmen mit einem Investitionsumfang von insgesamt etwa 12,95 Millionen Euro erhält der Landkreis Emsland vom Land Niedersachsen Fördermittel in Höhe von 7,4 Millionen Euro aus dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz. Im nördlichen Emsland soll auch bei der Ortsdurchfahrt Dörpen im Zuge der Kreisstraße 112 auf einem 800 Meter langen Teilstück die Fahrbahn auf 6,50 Meter ausgebaut, der Fahrbahnaufbau verstärkt und die Rad- und Gehweganlage auf durchweg 2,50 Meter verbreitert werden. Hinzu kommt die Erweiterung und Anpassung der Entwässerungseinrichtungen. Die Kosten belaufen sich insgesamt auf rund 1,4 Millionen Euro, wovon rund 840.000 Euro durch Fördermitteln abgedeckt sind und 560.000 Euro beim Landkreis Emsland verbleiben.

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