Multifunktionsplatz angedacht Fragebogen soll Hobbys Sögeler Jugendlicher abfragen

Von Katharina Preuth

Eine Aufwertung einiger Spielplätze in Sögel wünscht sich der Familienausschuss. Symbolfoto: Matthias Hiekel/dpa-ZentralbildEine Aufwertung einiger Spielplätze in Sögel wünscht sich der Familienausschuss. Symbolfoto: Matthias Hiekel/dpa-Zentralbild

Sögel. Zur Ermittlung des Freizeitverhaltens der Sögeler Jugendlichen hat die Gemeinde angedacht, einen Fragebogen zu erstellen. Je nach Ergebnis könnte am Ende ein Multifunktionsplatz errichtet werden.

Nach einem Antrag der SPD-Fraktion im Ausschuss für Kinder, Jugend, Familie und Sport für einen Multifunktionsplatz waren sich die Ratsmitglieder einig, dass zunächst eine Umfrage unter den Jugendlichen darüber Aufschluss geben, soll, was diese wirklich benötigen. Sie würden mit den Jugendlichen gemeinsam entscheiden wollen, ob und in welcher Form ein Multifunktionsplatz entstehen könnte, sagte Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU). Dabei denke sie daran, zunächst das Freizeitverhalten der Jugendlichen abzufragen und dann auf die Wünsche einzugehen, um diese Freizeit im Sinne der Jugendlichen zu gestalten. Diesem Vorschlag steht auch Jugendpfleger Wolfgang Knese positiv gegenüber, der als Gast dem Ausschuss beiwohnte. „Wenn wir alle mit einbeziehen, besteht nachher eine größere Identifikation mit dem Freizeitangebot“, sagt er. Weiter schlägt er vor, für die Umfrage, das Jugendnetzwerk Sögel zu reaktivieren. Anno Immenga (SPD) unterstützt die Idee, mit den Jugendlichen zusammenzuarbeiten.

Neue Geräte für zwei Spielplätze

Außerdem stellte ein Arbeitskreis dem Ausschuss einen Bericht über die 26 Spielplätze der Gemeinde vor. Die Mitglieder kamen nach einer Begutachtung der vorhandenen Plätze zu dem Ergebnis den Spielplatz in der Kolpingsstraße durch einen neuen Sandkasten und ein Klettergerät aufzuwerten. Die Plätze am Torffehnsweg und Distelkamp wollen sie durch eine Rutsche mit Kletterturm und einen Sandkasten ergänzen. Ein neuer Spielplatz könnte hingegen im Ferienhausgebiet angrenzend an das Neubaugebiet „Nördlich Schlosspark Clemenswerth“ entstehen. „Ziel der Spielplatzentwicklung ist eine im gesamten Gemeindegebiet ausgewogene, qualitativ hochwertige Spielflächenversorgung unter Berücksichtigung siedlungsspezifischer Besonderheiten und demografischer Aspekte“, so die Vorlage. Einstimmig empfiehlt der Ausschuss, die Verwaltung mit dem Einholen von Angeboten zu Spielgeräten zu beauftragen.