Leader-Mittel zugesagt Sanierung des Jugendheims Eisten wird gefördert

Von Mirco Moormann

Mit 30.000 Euro wird die Sanierung des Eistener Jugendheims gefördert. Foto: Ralph DeitermannMit 30.000 Euro wird die Sanierung des Eistener Jugendheims gefördert. Foto: Ralph Deitermann

Eisten. Die Sanierung des Jugendheims in Eisten, die mit 60.000 Euro beziffert wird, wird zur Hälfte mit Leader-Mitteln gefördert.

Wie Regionalmanager Ralph Deitermann auf der jüngsten Sitzung der Lokalen Aktionsgruppe (LAG) Hümmling mitteilte, steht das Jugendheim im Sögeler Ortsteil Eisten allen Einwohnern für unterschiedliche Veranstaltungen der Dorfbewohner und Gruppen zur Verfügung. Alternativen seien nicht vorhanden. Das Jugendheim wurde 1986 errichtet und sei bereits „in die Jahre gekommen“. Es weise funktionale und gestalterische Mängel auf, die eine weitere langfristige Nutzung gefährdeten. Das Projekt werde dem Handlungsfeld Leben zugeordnet, so Deitermann.

Handlungsbedarf bestehe bei der Beleuchtung und Elektrik, den Fenstern und Rollos, der Decke und beim Fußboden sowie am Giebel und bei den sanitären Anlagen und der Trennwand zur Theaterbühne. Um diese Probleme zu beseitigen, werden Kosten von 60.000 Euro veranschlagt. Mit den geplanten Maßnahmen wird auch dem Umwelt- und Klimaschutz entsprochen. Dabei geht es um Dämmmaßnahmen am Dach, um den Austausch der Fenster, Verwendung von LED-Beleuchtung, Maßnahmen an den Heizkörpernischen. Die Räumlichkeiten können nach Umsetzung der Maßnahmen schneller und effektiver beheizt werden.

Einstimmig sprach sich die LAG für die Unterstützung aus. Das Projekt wird mit einem Betrag von 30.000 Euro aus dem Leader-Budget der Region Hümmling gefördert. Der Projektträger, die Gemeinde Sögel, wird aufgefordert, den Bewilligungsantrag beim Amt für regionale Landesentwicklung zu stellen und nach Vorlage des Zuwendungsbescheides die Maßnahme umzusetzen.