Studie soll Machbarkeit prüfen Sanierung des Freibades in Sögel ist möglich

Von Katharina Preuth

Das Waldbad Sögel ist sanierungsfähig. Ein Neubau ist nicht notwendig. Foto: Katharina PreuthDas Waldbad Sögel ist sanierungsfähig. Ein Neubau ist nicht notwendig. Foto: Katharina Preuth

Sögel. Das Freibad in Sögel könne laut einer Substanzuntersuchung saniert werden. Ein Neubau sei daher nicht notwendig. Das hat Gemeindedirektor Günter Wigbers im Sportausschuss mitgeteilt. Er schlägt eine Machbarkeitsstudie vor.

Eine vom Gemeinderat beschlossene Substanzuntersuchung hat ergeben, dass vor allem die Stahlbetonteile eine gute Qualität aufweisen würden und das Bad sanierungsfähig sei. Eine Sanierung müsse aber vorgenommen werden, denn erhebliche Schäden, auch baulicher Art, habe der Gutachter festgestellt. Exemplarisch nennt Wigbers Risse in den Fliesen oder Alterserscheinungen des Fugenmaterials.

Machbarkeitsstudie

Anders als für die Schwimmer- und Nichtschwimmerbecken, die erhalten werden sollen, sieht es beim Kinderbecken aus. Dieses sei mit 75 Quadratmetern zu klein und müsse neu gebaut werden. Auch erneuert werden müssten die Umkleidekabinen, der Eingangsbereich und die Sanitäreinheiten, so Wigbers. Der Gemeindedirektor schlägt dem Ausschuss vor, eine Machbarkeitsstudie in Auftrag zu geben um abzufragen wie eine Sanierung des Bades aussehen könnte. „Wir haben im Haus keine fachlichen Kenntnisse was Freibadbau angeht, die müssen wir einkaufen“, so der Gemeindedirektor.

Kosten im Blick behalten

Eine gute Nachricht sei, dass das Bad sanierungsfähig ist, so Bürgermeisterin Irmgard Welling (CDU). Gleichzeitig spricht sie sich für die Studie aus. Parteikollege Niels Gepp stimmt ihr zu: „Es ist nötig, Fachkompetenz einzuholen.“ Auch Ausschussmitglied Anno Immenga (SPD) zeigt sich froh, dass das Freibad saniert werden könne. Er mahnt aber auch an, die Schwimmstätte zukunftsfähig zu gestalten und schlägt vor, darüber nachzudenken, den Schwimmerbereich auf 50 Meter zu verlängern. Hier widerspricht der Erste Samtgemeinderat Hans Nowak: „Bei allem Respekt für Visionen, ich glaube nicht, dass die Gemeinde Sögel sich das leisten kann“. Er bittet darum, die Kosten im Blick zu behalten.

Wigbers hofft, dass die Machbarkeitsstudie noch im Jahr 2018 abgeschlossen werden kann und das bereits im kommenden Jahr die Sanierung beginnen kann. „Die Bürger erwarten von uns, dass wir unser Freibad in Schuss halten“, sagt Wigbers. Doch zunächst geht die Entscheidung, ob es zu der Studie kommt zurück in die Fraktionen.