„Unterrichtsqualität profitiert“ Schulen in der Samtgemeinde Sögel gründen Verbund

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Sechs Schulen aus der Samtgemeinde Sögel haben sich zu einem Schulverbund zusammengeschlossen. Das Foto zeigt (von links) Maria Müller (Grundschule St. Franziskus Werpeloh), Jörg Vollbrecht, Silvia Schmit (Grundschule Sögel), Annemarie Rode (Grundschule Spahnharrenstätte), Maria Lau (Oberschule Sögel), Matthias Wraga (Grundschule Südhümmling Klein Berßen), Jutta Reinhard (Schuldezernentin), Arnold Welling (SG Sögel) und Christian Schröer (Grundschule Börger). Foto: Samtgemeinde SögelSechs Schulen aus der Samtgemeinde Sögel haben sich zu einem Schulverbund zusammengeschlossen. Das Foto zeigt (von links) Maria Müller (Grundschule St. Franziskus Werpeloh), Jörg Vollbrecht, Silvia Schmit (Grundschule Sögel), Annemarie Rode (Grundschule Spahnharrenstätte), Maria Lau (Oberschule Sögel), Matthias Wraga (Grundschule Südhümmling Klein Berßen), Jutta Reinhard (Schuldezernentin), Arnold Welling (SG Sögel) und Christian Schröer (Grundschule Börger). Foto: Samtgemeinde Sögel

Sögel. Die Kultur des Dialogs und die Zusammenarbeit weiter fördern soll ein neu gegründeter Schulverbund, dem alle Grundschulen in der Samtgemeinde Sögel sowie die Oberschule am Schloss angehören.

Mit der Vertragsunterzeichnung wolle man nun auch schriftlich fixieren, was bisher schon im Alltag gelebt wurde, teilt Mitinitiatorin Annemarie Rode, Leiterin der Grundschule in Spahnharrenstätte mit. Sie wurde zur Vorsitzenden des neuen Verbundes bestimmt, dem die allesamt in Trägerschaft der Samtgemeinde (SG) Sögel befindlichen Grundschulen in Börger, Klein Berßen, Sögel, Spahnharrenstätte und Sögel sowie die Oberschule am Schloss angehören.

Herausforderungen nehmen zu

Die wachsende Fülle an Kompetenzen, die zunehmende Erweiterung der schulischen Aufgabenbereiche und die erhöhten Anforderungen würden Rode zufolge die Schulen in heutiger Zeit vor immer größere Herausforderungen stellen. Der Schulverbund soll die Kultur des Dialogs und der Zusammenarbeit beispielsweise in der Unterrichts- und Qualitätsentwicklung fördern. Auf diese Weise gegenseitig getragen und gestärkt, könne jede Schule ihr eigenes Profil innerhalb des Verbundes weiter entwickeln.

Unterstützen, kooperieren und gemeinsame Ziele verwirklichen

Die Schulen im Verbund wollen sich nach Angaben der Vorsitzenden unterstützen, kooperieren und gemeinsame Ziele verwirklichen. Dieses soll beispielsweise durch das gegenseitige Vorstellen der Arbeitspläne, der Bewertungsgrundsätze und der Unterrichtsmethoden passieren. Gegenseitige Unterrichtsbesuche, gemeinsame Konferenzen und Fortbildungen stehen zudem als Arbeitsschwerpunkte im Vertrag.

Neue Dezernentin lobt Gründung

Jutta Reinhard, schulfachliche Dezernentin der Landesschulbehörde, lobte die Gründung. „Mit der Bildung eines Schulverbundes ist der gegenseitige Austausch gewährleistet. Davon profitiert auch die Unterrichtsqualität an den jeweiligen Schulen.“ Die Bildungseinrichtungen der Samtgemeinde gehören erst seit einer vor Kurzem stattgefundenen Neustrukturierung zu ihrem Aufgabengebiet. „Ich freue mich, dass meine erste Amtshandlung in dieser Schullandschaft ein solch positives Ereignis ist“, so Reinhard.

Geld aus dem Bildungsfond nutzen

Durch die Gründung des Schulverbundes hätten die Fachschaften an den Schulen einen erweiterten Zugang zum Fortbildungsangebot. Dies teilt Jörg Vollbrecht, Leiter des emsländischen Bildungsbüros, mit. Es stünden im Bildungsfond Gelder bereit, die ausschließlich für Fortbildungen von Schulverbänden abgerufen werden können. Er forderte die Schulen auf, davon Gebrauch zu machen. „Es kommt sowohl den Lehrern als auch den Schülern zugute.“


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