Einweihung im Sommer geplant Innenausbau der Zehntscheune in Börger in der Endphase

Von Nils Kögler

Meine Nachrichten

Um das Thema Sögel Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


koeg Börger. Seit Sommer letzten Jahres läuft der Innenausbau der Zehntscheune in Börger. Jetzt sollen nach Angaben des Heimatvereins die letzten Arbeiten an dem im Jahr 2014 errichteten Gebäude in Angriff genommen werden.

Nachdem die Geschoss- und Obergeschossdecken bereits eingebaut wurden, sind aktuell zahlreiche ehrenamtliche Helfer damit beschäftigt, die Wände mit Gipskartonplatten zu verkleiden. Nach Abschluss der Arbeiten, soll nach Vereinsangaben das Pflastern des Außenbereichs erfolgen. Auch hierfür sei wieder das Engagement vieler Freiwilliger gefragt. „Viele Leute denken an uns“, freut sich Heimatverein-Vorsitzender Hermann Schmitz.

Viel in Eigenleistung

Lediglich die Elektro-, Heizungs-, Putz- und Estricharbeiten sind Schmitz zufolge an Firmen vergeben worden. Das Engagement der ehrenamtlichen Helfer ist auch nötig, denn die Zeit für die Fertigstellung der Zehntscheune drängt. „Bis Ende Juni müssen die Zuschüsse abgerechnet sein“, erklärt der Vorsitzende. Außer Beiträgen der Gemeinde Börger in Höhe von 26.000 Euro, der Sparkassenstiftung (5000 Euro), der Wisniewsky-Stiftung (2500 Euro) und einer Eigenleistung aus Mitgliedsbeiträgen von 16.500 Euro wird der gut 100.000 Euro teure Innenausbau nach Angaben des Heimatvereins zudem aus Leader-Fördermitteln in Höhe von gut 50.000 Euro finanziert.

Teichfest wieder aufleben lassen

Trotz des straffen Zeitplans zeigt sich der Verein zuversichtlich, die Arbeiten rechtzeitig zum Abschluss zu bringen. Die Einweihung der neuen Zehntscheune ist nach Angaben von Schmitz für den Sommer geplant, einen genauen Termin gibt es aber noch nicht. Fest stehe jedoch schon, dass es mehrere Veranstaltungen für Sponsoren und Helfer geben werde. Zusammen mit der Landjugend Börger, die in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen feiert, ist zudem geplant, das Teichfest in der Hümmlinggemeinde Ende August wieder aufleben zu lassen.

Außerschulischer Lernort

Nach ihrer Einweihung soll die Zehntscheune nach Vorstellung des Heimatvereins der Dorfgemeinschaft für vielfältige Anliegen zur Verfügung stehen. So soll nach Angaben von Schmitz beispielsweise das Obergeschoss unter anderem als außerschulischer Lernort genutzt werden, wo den Grundschulkindern am Beispiel des Kaffeekochens verdeutlicht werden soll, wie aufwendig auch einfache Arbeiten in früheren Zeiten waren. Auch ein Archiv soll dort Platz finden. Dieses beinhalte zahlreiche Bilder, Zeichnungen und Fotografien sowie Bücher, Schriften und Urkunden aus privaten Beständen.

Im Erdgeschoss soll den Besuchern unter anderem die Geschichte und die Gegenwart der Hümmlinggemeinde gezeigt werden.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN