Unterstützung bei der Jugendarbeit Sögeler Jugendzentrum sucht „BFDler“

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Das aktuelle Team im Jugendzentrum „Alte Post“ (von links): Praktikantin Marie-Sophie Wilkens, Jugendpfleger Wolfgang Knese und der aktuelle Bundesfreiwilligendienstleistende Luis Hinrichs. Foto: Christoph AssiesDas aktuelle Team im Jugendzentrum „Alte Post“ (von links): Praktikantin Marie-Sophie Wilkens, Jugendpfleger Wolfgang Knese und der aktuelle Bundesfreiwilligendienstleistende Luis Hinrichs. Foto: Christoph Assies

Sögel. Im Jugendzentrum „Alte Post“ in Sögel wird ein neuer Bundesfreiwilligendienstleistender (BfD) gesucht. Bewerbungen sind noch bis zum 26. März 2018 möglich.

Noch bis September ist Luis Hinrichs der „BfDler“. Die umgangssprachliche Abkürzung „Bufdi“ mögen sowohl der 18-Jährige, als auch Jugendpfleger Wolfgang Knese nicht.

Noch wenige Monate kümmert sich Hinrichs gemeinsam mit Knese und Praktikantin Marie-Sophie Wilkens um die Kinder und Jugendlichen zwischen zehn und 14 Jahren, die im Jugendzentrum der Hümmlinggemeinde AG´s besuchen. „Vormittags sind es meist hauswirtschaftliche Dinge, die hier anfallen. Wir räumen auf, halten die Räume in Ordnung, kaufen für Veranstaltungen ein oder bereiten Events vor“, erzählt Hinrichs.

Ein Jahr der Findung

Der junge Sögeler hat schon vor seinem BfD-Jahr Praktika im Jugendzentrum gemacht und konnte laut Knese „direkt voll in die Arbeit einsteigen“.

Er sei nach der zwölften Klasse noch unentschlossen bei der Berufswahl gewesen und habe das freiwillige Jahr auch als „eine Art Findung“ genutzt. Jetzt strebt Hinrichs eine Ausbildung zum Notfallsanitäter oder eine Laufbahn bei der Bundeswehr an. Die Arbeit mit den verschiedenen Menschen hat ihn nach eigenen Angaben im BfD am meisten beeindruckt. „Das war auf jeden Fall alles sehr prägend“, sagt Hinrichs.

Wolfgang Knese ist froh, dass er Unterstützung von Hinrichs und Wilkens bekommt. „Ohne einen BfD‘ler und Praktikanten wären viele Veranstaltungen gar nicht möglich“, betont der Diplom-Sozialarbeiter.

Starke Nerven benötigt

Für einen BfD-Bewerber wünscht sich Knese, dass sie gut mit Kindern und Jugendlichen umgehen können, kontaktfreudig sind, zwischen 17 und 25 Jahre alt sind und „nach Möglichkeit einen Führerschein haben“. Starke Nerven brauche man hin und wieder auch, ergänzt Hinrichs. Bei ihm überwiegt aber die Freude über ein Jahr mit vielen Erfahrungen und der Vereinbarkeit von einer Aufgabe und seines Hobbys, der Musik, denn Hinrichs gibt im Jugendzentrum Gitarrenunterricht.

Interessierte, die ab dem 1. September den Bundesfreiwilligendienst im Jugendzentrum „Alte Post“ in Sögel ableisten wollen, können sich noch bis zum 26. März bei der Gemeinde Sögel, Ludmillenhof, 49752 Sögel bewerben.

Ein Bundesfreiwilligendienstleistender ist sozialversichert und erhält ein Gehalt. Zudem werden mehrere Fortbildungen angeboten, wie etwa der Erwerb des Kletterscheines, der Knese zufolge eine der besten Möglichkeiten ist, Pädagogik auszuleben.

Weitere Informationen zum Bundesfreiwilligenjahr beantwortet Jugendpfleger Wolfgang Knese unter Tel. 05952/ 9240.

Weitere Infos zum Konzept des Jugendzentrums „Alte Post“ gibt es unter www.altepost-soegel.de.


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