Ohne Auswirkungen für Mitarbeiter Kurzzeitig keine Schlachtungen bei Weidemark in Sögel

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Am Freitag wurde bei Weidemark in Sögel nicht geschlachtet. Foto/Archiv: Jan-Hendrik KuntzeAm Freitag wurde bei Weidemark in Sögel nicht geschlachtet. Foto/Archiv: Jan-Hendrik Kuntze

Sögel. Am Freitag ist bei Weidemark in Sögel nicht geschlachtet worden. Am Montag soll nach Unternehmensangaben der Betrieb auf dem Schlachthof wieder voll aufgenommen werden.

Markus Eicher, Sprecher der Tönnies Lebensmittel GmbH, dessen Tochter Weidemark ist, bestätigte am Freitag entsprechende Informationen unserer Redaktion. „Heute haben wir den ganzen Tag mit der Schlachtung ausgesetzt. Montag läuft alles wieder wie gewohnt.“ Als Grund für den laut Eicher „Betrieb mit angezogener Handbremse“ nannte der Unternehmenssprecher den saisonalen Rückgang des Fleischkonsums. „Die Kälte sowie die Fastenzeit sorgen dafür, dass aktuell weniger Fleisch gegessen wird.“ Darüber hinaus sind die nach seinen Worten „extrem hohen Schweinepreise“ zu nennen. „Wir haben in den vergangenen Tagen einen Preisanstieg von 25 Cent pro Kilogramm erlebt. Das ist eine ganze Menge.“ Auswirkungen auf die Mitarbeiter habe die kurzzeitige Drosselung des Betriebes keine. Gerüchte über Kurzarbeit wies Eicher zurück.

Beim Schlachthof Weidemark werden täglich rund 15.000 Schweine geschlachtet. Gerüchte über eine angedachte Rinderschlachtstraße in Sögel wies das Unternehmen vor wenigen Tagen zurück.

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