CDU-Ratsherr „sehr enttäuscht“ Diskussion über abgebaute Blumenkübel in Börger

Von Christian Belling

Über den Abbau der Blumenkübel im Kreuzungsbereich Dünenweg/Finkenstraße/Ringstraße in Börger ärgert sich CDU-Ratsherr Hermann Grote. Foto: Gemeinde BörgerÜber den Abbau der Blumenkübel im Kreuzungsbereich Dünenweg/Finkenstraße/Ringstraße in Börger ärgert sich CDU-Ratsherr Hermann Grote. Foto: Gemeinde Börger

Börger. Über den Abbau der Blumenkübel im Kreuzungsbereich Dünenweg/Finkenstraße/Ringstraße in Börger ist im Gemeinderat eine kurze, aber hitzige Diskussion entbrannt.

CDU-Ratsherr Hermann Grote kritisierte einen entsprechenden Beschluss des Gemeinderates in der vergangenen Sitzung. „Da habt ihr wieder scharf geschossen. Ich bin über die Entscheidung sehr enttäuscht“, sagte der Christdemokrat während der jüngsten Zusammenkunft des Gremiums. Bei der vorherigen Sitzung war Grote selbst nicht anwesend und hat daher nicht an der Abstimmung teilgenommen.

Nach seinen Worten haben sich bereits mehrere „erboste Anlieger“ bei ihm gemeldet, um gegen die Entscheidung zu protestieren. „Jeden Morgen marschieren mehr als 250 Kinder da lang um zur Schule oder Kindergarten zu kommen“ Es handelt sich dabei laut Grote um eine gefährliche Kreuzung, an der jetzt ohne die Blumenkübel wieder gerast werde. „Macht das mit eurem Gewissen aus, wenn da tote Kinder liegen“, richtete er sich mit scharfen Worten an seine Ratskollegen.

Gemeindedirektor Johannes Müller rief Grote daraufhin zur Mäßigung auf und begründete den Abbau der Kübel. „Durch die Gefäße war die Einsicht in die Kreuzung sehr schwierig. Vermehrt sind Beschwerden bei uns eingegangen, dass man Kinder hinter den Kübeln nicht sieht.“ Zudem verwies er darauf, dass der Beschluss in der vorherigen Sitzung einstimmig getroffen wurde. Er teilte außerdem mit, dass in diesem Bereich die von der Gemeinde neu erworbenen Geschwindigkeitsmesser aufgestellt werden sollen.