Haushalt verabschiedet Gemeinde Werpeloh rechnet „konservativ“ für 2018

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Die Gemeinde Werpeloh hat in ihrem Haushalt „konservativ gerechnet“, wie Gemeindedirektor Arndt Sievers sagte. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa BildfunkDie Gemeinde Werpeloh hat in ihrem Haushalt „konservativ gerechnet“, wie Gemeindedirektor Arndt Sievers sagte. Symbolfoto: Daniel Reinhardt/dpa Bildfunk

Werpeloh. Der in der Ratssitzung der Gemeinde Werpeloh vorgestellte Haushaltsplan für das Jahr 2018 weist im Ergebnishaushalt ein Plus von 23.100 Euro auf. Die Investitionen mit einem Umfang von 1,2 Millionen sind zwar eingeplant, aber noch nicht fix.

Größte Posten im Investitionsplan sind die Erweiterung der Kindertagesstätte St. Franziskus und Oberflächenentwässerung. Für den Kindergarten werden Kosten in Höhe von 320.000 Euro fällig, allerdings gibt es einen Zuschuss von 135.000 Euro, wie Gemeindedirektor Arnd Sievers erklärte. In einem Anbau sollen weitere 150 Quadratmeter Platz geschaffen werden. Derzeit warte die Gemeinde auf die Baugenehmigung, sagte Sievers zum Sachstand. Danach sollen umgehend die Rohbauarbeiten starten. „Wir gehen davon aus, dass das zum 1. August fertig wird. Wir sind da guter Dinge.“ Entsprechende Unterlagen für den Unfallversicherungsverband seien spät eingereicht worden, erläutert Sievers die Verzögerung, für die in der Sitzung ein „Plan B“ angesprochen wurde. Sievers sprach von einer maximalen Verzögerung von einem Monat.

Oberflächenentwässerung kostet 250.000 Euro

Der Posten Oberflächenentwässerung zwischen Mühlenweg und Hauptstraße schlägt in 2018 mit 250.000 Euro zu Buche – eine Maßnahme, die nach Angaben Sievers‘ keine Einnahmen bringt. „Wir hoffen, dass es etwas günstiger wird, müssen aber damit rechnen, dass es so viel kostet.“

Für die Erschließung des Baugebiets westlich Sögeler Straße fallen 220.000 Euro an. Am „Neuen Grund“ muss ein Regenrückhaltebecken installiert werden. Dadurch entstehen Kosten von 140.000 Euro. „Das müssen wir endlich umsetzen“, so Sievers.

„Der Haushalt ist sehr konservativ gerechnet“, sagte der Gemeindedirektor, denn: „Bei den Investitionen sind einige Positionen drin, die nicht zum Tragen kommen.“ Daher werde eventuell keine Kreditaufnahme nötig. Der Rahmen für mögliche sogenannte Ermächtigungen liegt laut Haushaltssatzung bei 711.000 Euro. „Wir hoffen, dass wir ohne Kredite auskommen“, sagte Bürgermeister Johann Geerswilken (CDU). Die Gemeinde habe in den vergangenen Jahren Ermächtigungen gehabt, diese aber nicht genutzt. Durch die Amortisierung von Baugebieten könnten eventuell Schulden zurückgezahlt werden.

Der Gemeinderat hat dem Haushalt einstimmig zugestimmt.


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