Bei Arbeiten an Glasfasernetz Wasserleitung durchbohrt: Betrieb bei Weidemark in Sögel ruhte

Von Daniel Gonzalez-Tepper

Beim Schlachthof Weidemark an der Industriestraße in Sögel musste am Montagnachmittag der Betrieb ruhen. Eine Bohrfirma, die Rohre für Glasfaser verlegt hat, hatte die Trinkwasserleitung zum Werk beschädigt. Foto: Jan-Hendrik Kuntze/ArchivBeim Schlachthof Weidemark an der Industriestraße in Sögel musste am Montagnachmittag der Betrieb ruhen. Eine Bohrfirma, die Rohre für Glasfaser verlegt hat, hatte die Trinkwasserleitung zum Werk beschädigt. Foto: Jan-Hendrik Kuntze/Archiv

Sögel. Beim Schlachthof Weidemark in Sögel musste am Montagnachmittag für gut eine Stunde der Betrieb ruhen. Die Hauptwasserleitung war durch eine Fremdfirma beschädigt worden.

Eine Firma, die gerade im Auftrag der Deutschen Telekom im Bereich Püttkesberge im Umfeld des Schlachthofs Leerrohre für den Glasfaserausbau verlegt, hatte gegen 15.30 Uhr bei den Bohrarbeiten nicht genug aufgepasst und das Wasserrohr beschädigt. „Unser Notdienst ist sofort hinausgefahren und konnte den Schaden auch zügig beheben“, berichtete Frank Olliges, Rohrnetzmeister beim Wasserverband Hümmling, auf Nachfrage unserer Redaktion. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte der Betrieb bei Weidemark wieder hochgefahren werden.

Pannen dieser Art kommen häufiger vor

Seinen Angaben zufolge kommen derartige Pannen der Bohrfirmen durchaus regelmäßig vor. Die Auswirkungen sind allerdings nicht immer so gravierend wie in diesem Fall. Im Schlachthof, der zur Unternehmensgruppe Tönnies gehört, arbeiteten nach Angaben von Weidemark im Juli 2017 etwa 160 Festangestellte und etwa 350 Arbeiter, die über einen Werkvertrag bei Subunternehmer beschäftigt werden.

Ähnlicher Fall im August 2017

Auch in der Stadt Papenburg hatte es im August 2017 einen ähnlichen Fall gegeben. Dabei hatte ein von der Telefonfirma Vodafone beauftragtes Unternehmen die Trinkwasserleitung beschädigt. Dabei hatte sich sogar in Höhe der Kreuzung Freerkingweg / Splitting Links ein Hohlraum im Erdreich gebildet, für die Reparatur musste die Kreuzung für den Autoverkehr gesperrt werden. Im Zuge des bald anstehenden großflächigen Glasfaserausbaus im Emsland dürfte es auch nicht der letzte Schaden dieser Art gewesen sein.