Statische Berechnung fehlt Beratung über Großraumturnhalle in Sögel vertagt

Von Christian Belling

Sanierung oder Neubau? Diese Frage stellt sich aktuell zur Zukunft der Großraumturnhalle in Sögel. Archivfoto: Gemeinde SögelSanierung oder Neubau? Diese Frage stellt sich aktuell zur Zukunft der Großraumturnhalle in Sögel. Archivfoto: Gemeinde Sögel

Sögel. Der Schulausschuss der Samtgemeinde (SG) Sögel hat die Beratungen über die Sanierung oder einen Neubau der Großraumturnhalle am Schulzentrum vertagt.

Wie SG-Bürgermeister Günter Wigbers (CDU) während der Ausschusssitzung am Montag mitteilte, liegt die statische Berechnung für die Bestandshalle noch nicht vor. „Damit fehlt uns die Diskussionsgrundlage“, stellte Wigbers fest. Einstimmig votierte der Ausschuss dafür, den Punkt von der Tagesordnung zu nehmen. „Leider müssen wir die Beratungen dadurch kurzfristig verschieben. Wir erwarten die Ergebnisse der statischen Berechnung aber in Kürze, so dass wir dies hoffentlich zeitnah nachholen können“, so Wigbers. Die fachtechnische Begutachtung prüft die energetische Situation sowie generell die Sanierungsfähigkeit der bisherigen Großraumturnhalle.

Wie Wigbers Anfang letzten Jahres mitteilte, stelle ein Neubau nach Einschätzung von Fachleuten die wirtschaftlichere Lösung als eine Sanierung dar. Dem SG-Bürgermeister zufolge weise ist die über 40 Jahre alte Halle einen hohen Sanierungsbedarf auf. So sei unter anderem das Dach undicht, was immer wieder dazu führe, dass Wasser in die Halle eindringt. Auch gebe es Mängel am Boden sowie im sanitären und elektronischen Bereich. Als Investitionsvolumen gab der SG-Bürgermeister seinerseits eine Summe oberhalb von vier Millionen Euro an.

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