Hülsen-Euro belohnt Treue Neuenkirchener setzen wieder auf Zweitwährung

Von Josef Pohl

Der Förderkreis Neuenkirchen im Hülsen gibt wieder den „Hülsen-Euro“. Foto: Förderkreis/ArchivDer Förderkreis Neuenkirchen im Hülsen gibt wieder den „Hülsen-Euro“. Foto: Förderkreis/Archiv

Neuenkirchen. Jetzt ist sie wieder im Umlauf, die Neuenkirchener Zweitwährung. Bis zur Kirmes am ersten Wochenende im September dürfte der Hülsen-Euro wieder hoch im Kurs stehen.

Seit dem 1. Juli sind die farbigen Plastikchips im Wert von einem Hülsen-Euro in Neuenkirchen wieder im Umlauf. Die Mitgliedsfirmen des Förderkreises Neuenkirchen im Hülsen wollen sich mit der Ortswährung bei ihren treuen Kunden bedanken und schon einmal die Werbetrommel für die Neuenkirchener Kirmes am ersten Wochenende im September rühren.

Fünf Treuepunkte = ein Hülsen-Euro

Beim Einkauf in den etwa 20 beteiligten Neuenkirchener Geschäften erhalten die Kunden pro zehn Euro einen orangfarbenen Treuepunkt ausgehändigt. „Fünf Treuepunkte ergeben einen Hülsen-Euro“, so Christiane Kirchhof, Vorsitzende des Förderkreises Neuenkirchen.

Und auf der Neuenkirchener Kirmes kann mit dem Hülsen-Euro bezahlt werden, und sogar noch bis zwei Wochen nach dem Neuenkirchener Kirmesvergnügen in den Geschäften vor Ort. Der Kurs beträgt 1:1 mit dem Euro.

Kirmes-Fahrchip

Und es kommt, besonders aus Sicht der jungen Kirmesbesucher, noch besser: Für einen Hülsen-Euro gibt es sogar einen Kirmes-Fahrchip. Aber auch für die Currywurst, einen isotonischen Durstlöscher oder andere erfrischende Getränke kann der Hülsen-Euro auf der Kirmes eingesetzt werden.

Und wo genau gibt es den Hülsen-Euro? Plakate in den Schaufenstern in den Einzelhandelsgeschäften informieren die Kunden darüber, ob sich sich das Unternehmen als Mitgliedsbetrieb des Förderkreises an der Aktion beteiligt und welche Waren und Dienstleistungen mit Treuepunkten honoriert werden. Wichtig sei, dass alle diese Punkte rechtzeitig zur Kirmes eingelöst würden, teilt der Förderkreis mit.

Kirmes ist so attraktiver

Die Kirmes attraktiver machen und den Einkauf vor Ort zu belohnen – diese vor mehr als zehn Jahren herausgegebenen Ziele haben die Neuenkirchener erreicht. Mit der bewährten Idee wird Kaufkraft in der Gemeinde gebunden.


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