Gemeinschaftshaus Endspurt auf der Merzener Großbaustelle


Merzen. Der Bau des Gemeinschaftshauses St. Franziskus in Merzen setzt zum Endspurt an. Im April ist ein Tag der offenen Tür geplant. 2,5 Millionen Euro sind bisher verbaut worden.

Die Handwerker, die am Bau des Merzener Gemeinschaftshauses beteiligt sind, geben sich die Klinke in die Hand. Die Parkplätze vor dem wuchtigen Klinkerbau am Dorfteich werden knapp. Maler, Elektriker und Estrichleger haben auf allen Etagen gut zu tun.

Heizung läuft, Estrichleger fast fertig

„Es läuft alles nach Plan“, meldete Bürgermeister Gregor Schröder dem Gemeinderat in seiner Sitzung am Dienstagabend im Rathaus. Das Blockheizkraftwerk sei installiert, die Heizung laufe, und Anfang kommender Woche werde auch der letzte Estrich verlegt sein, gab er einen Überblick über die anstehenden Bauarbeiten.

Pflasterweg führt zum Haupteingang

Während im Inneren in den Wohnungen, Fluren und Funktionsräumen gemalt und tapeziert wird, beseitigen die Landschaftsgärtner die letzten Spuren einer Baustelle. Der Vorplatz vor dem Haupteingang ist inzwischen eingeebnet, die Zufahrt zur Tiefgarage planiert, die ersten Pflastersteine verlegt. Jeder, der ins Gemeinschaftshaus will, gelangt trockenen Fußes dorthin.

Tag der offenen Tür am Samstag, 8. April, geplant

Wann genau nun das Haus seinen Betrieb aufnimmt, steht noch nicht fest. Ein Termin ist allerdings schon gefunden: Am Samstag, 8. April, lädt die Gemeinde die Bevölkerung noch einmal zu einem Tag der offenen Tür ein. „Dann kann sich jeder anschauen, wie das Haus eingerichtet und aufgeteilt ist“, kündigte Bürgermeister Gregor Schröder an. Auch die Caritas Nordkreis Pflege als Betreiberin der ambulant betreuten Wohngemeinschaft und der Tagespflege werde sich daran beteiligen. „Ein Zimmer soll so eingerichtet werden, wie es einmal aussehen wird.“

Bisher 2,5 Millionen Euro verbaut

Bernhard Burbank, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters und vom Rat mit der Verwaltung des Gemeinschaftshauses beauftragt, gab einen Überblick über die Finanzen. „Bisher sind 2,5 Millionen Euro verbaut worden“, berichtete er. Doch die Summe erhöhe sich täglich, „weil nun nach und nach die Rechnungen eintreffen“. Insgesamt hat die Gemeinde Baukosten in Höhe von rund vier Millionen Euro eingeplant.

Anfragen für betreute Wohnungen

Sechs der zwölf betreuten Wohnungen hat die Gemeinde bereits vermietet. Weitere fünf Anfragen lägen vor. „Das kann ganz schnell gehen, dass weitere Verträge unterschrieben werden“, sagte Burbank. Von Vorteil sei, dass Interessenten sich dank des Baufortschritts die Wohnungen nun auch ansehen könnten.


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