Therapiezentrum und Wohnungen Farbtupfer in der Gemeinde Neuenkirchen geplant

Auf ein gutes Gelingen des Projektes setzen (von links) Andreas und Nicole Otte, Dietlind und Reinhardt Schumann sowie Gertrud und Paul Harbecke. Foto: Josef PohllAuf ein gutes Gelingen des Projektes setzen (von links) Andreas und Nicole Otte, Dietlind und Reinhardt Schumann sowie Gertrud und Paul Harbecke. Foto: Josef Pohll

jp Neuenkirchen. Wenn alles wie geplant läuft, ist im Herbst 2018 eine Baulücke in Neuenkirchen geschlossen. Gegenüber der Abzweigung der Mettinger Straße soll ein Wohn- und Geschäftshaus entstehen, das nicht nur Platz für ein Therapiezentrum bietet, sondern auch für zehn barrierefreie Wohnungen.

Beim gemeinsamen Termin im Architekturbüro Otte wird schon einmal auf ein gutes Gelingen des Vorhabens angestoßen. Mit dabei: Dietlind und Reinhardt Schumann, Gertrud und Paul Harbecke sowie Nicole und Andreas Otte. Sie verstehen sich als eine Interessengemeinschaft und wollen ihr gemeinsames Vorhaben zu einem Erfolg werden lassen. Zudem sei der Baulückenschluss auch ein Gewinn für die Gemeinde Neuenkirchen.

Nicht genug Platz

Dietlind Schumann betreibt bislang in der Hülsengemeinde bereits ein Therapiezentrum, aber die Platzverhältnisse an der Alten Poststraße sind nicht mehr ausreichend. Zudem können Gruppen- und Therapieräume zum Teil nur über die Treppe erreicht werden. So machte sich Dietlind Schumann auf die Suche nach einem geeigneten Standort. Den fand sie mit dem Grundstück der Eheleute Harbecke, und zusammen mit dem Architektenpaar Otte ging es dann an die Planungen des Gemeinschaftprojektes.

Stätte für soziale Kontakte

In Erdgeschoss des Neubaus, der mit seinem grau-schwarzen Klinker und der grünen Trespa-Fassade einen Farbtupfer in Neuenkirchen setzen dürfte, wird das Therapiezentrum entstehen. Auf gut 650 Quadratmetern soll mehr als Physiotherapie und Rehasport geboten werden. Es sei geplant, besonders den Empfangsbereich freundlicher zu gestalten, so Dietlind Schumann, um eine Stätte für soziale Kontakte für alle Altersgruppen zu bieten, denn schließlich nehme auch im ländlichen Raum der Anteil der Singles immer mehr zu.

Zudem ist geplant, den Fitnessbereich ebenso wie die Gruppenangebote stärker zu etablieren. Auch der Aspekt betriebliches Gesundheitsmanagement soll in Kooperation mit den Krankenkassen forciert werden. Mit Blick auf das neue Präventionsgesetz werde das Angebot des Therapiezentrums erweitert.

Zehn Wohnungen

Zusätzlich entstehen, so die Interessengemeinschaft, in der ersten und zwei Etage des Gebäudes zehn Wohnungen, allesamt barrierefrei, per Fahrstuhl oder Treppe zu erreichen und mit Balkon oder Dachterrasse ausgestattet. Gedacht sind sie als Eigentumswohnungen, die Vermarktung erfolgt über das Architekturbüro Otte.

Ob Arztpraxis oder Verbrauchermarkt – vom Standort an der Bramscher Straße seien diese leicht zu erreichen. Wer mittags als Senior nicht kochen wolle, könne beispielsweise zum Elisabeth-Stift gehen und dort am Mittagstisch teilnehmen.

Gestaltungsmöglichkeiten

Die Größe der einzelnen Wohnungen wird sich zwischen 65 und 75 Quadratmeter bewegen. Erste Anfragen liegen bereits vor, wie Architekt Andreas Otte bei der Vorstellung des Projektes erklärt. Sowohl für Singles als auch Paare sollen die Zwei- oder Dreizimmerwohnungen mit Küche und Bad genug Platz bieten. Die Interessenten hätten aber noch die Möglichkeit ein gewaltiges Wort mitzusprechen, sowohl beim Zuschnitt der Wohnungen als auch bei der Ausstattung, nur eben nicht in Sachen Klinker und Fassade.

Wer Interesse an den Wohnungen hat, kann sich direkt mit dem Architekturbüro Otte, Telefon 05465/203120, in Verbindung setzen.


0 Kommentare