Verpuffung geht glimpflich aus „Schwein gehabt“ bei Feuerwehreinsatz in Voltlage

Die Schläuche der Feuerwehr mussten nicht ausgerollt werden. Symbolfoto: Johannes KapitzaDie Schläuche der Feuerwehr mussten nicht ausgerollt werden. Symbolfoto: Johannes Kapitza

Voltlage. Zu einem Entstehungsbrand mussten am Freitag um kurz nach 14 Uhr die Freiwilligen Feuerwehren aus Voltlage und Merzen sowie die Drehleitereinheit aus Ankum ausrücken. Doch vor Ort erwies sich der Einsatz als nicht so dramatisch.

Um 14.07 Uhr ging die Alarmdepesche der Regionalleitstelle Osnabrück heraus: Feuer auf einem landwirtschaftlichen Betrieb an der Feldstraße im Voltlager Ortsteil Höckel. Der Rettungsleitstelle war eine Verpuffung in einem Schweinestall gemeldet worden, so dass die Einsatzkräfte von einem Brand ausgehen mussten. Dazu war es aber aus Sicht der Feuerwehrleute zum Glück nicht gekommen. Die Ankumer Drehleitereinheit konnte unverrichteter Dinge die Rückreise wieder antreten und auch die Kräfte der Freiwilligen Feuerwehr Merzen mussten nicht groß aus ihrem Fahrzeug aussteigen.

Gülle umgepumpt

Gemeindebrandmeister Herbert Kempe machte sich vor Ort ein Bild der Lage, und stellte fest, dass es auch für Ortsbrandmeister Richard Hölscher und seine Männer nicht viel zu tun gab. „Schwein gehabt“, kommentierte Kempe, der Umgebung passend, den glücklichen Ausgang der Verpuffung, die sich beim Güllumpumpen ereignet hatte. Eine Betonplatte war zwar hochgedrückt worden, die Elektrik leicht verschmort, aber kein Brand ausgebrochen – und so waren die Schweine im Stall allesamt gesund und munter.

Nur Lüfter im Einsatz

Die Voltlager Feuerwehr setzte den Hochleistungslüfter in den Stallungen sein, ansonsten gab es nichts zu tun. Entsprechend schnell war der Einsatz dann auch wieder beendet. Zur Schadenshöhe gab es noch keine konkreten Angaben.


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