Wohnen im Alter Samtgemeinde Neuenkirchen befragt Senioren

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In der Poststelle schaute Neuenkirchens Bürgermeister Christoph Lührmann (links) zusammen mit Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und Uwe Hummert nach dem Rücklauf der Fragebogenaktion. Foto: Josef PohlIn der Poststelle schaute Neuenkirchens Bürgermeister Christoph Lührmann (links) zusammen mit Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und Uwe Hummert nach dem Rücklauf der Fragebogenaktion. Foto: Josef Pohl

Neuenkirchen. In der Samtgemeinde Neuenkirchen läuft momentan in Zusammenarbeit mit der Hochschule Osnabrück eine Fragebogenaktion. Damit sollen die Interessen der Senioren näher erforscht werden.

1722 Briefe hat Uwe Hummert vom Büro für Jugend, Ehrenamt und Senioren in den vergangenen Wochen auf den postalischen Weg zu den älteren Menschen in der Samtgemeinde Neuenkirchen gebracht. Darin enthalten ist ein Fragebogen der Samtgemeinde Neuenkirchen zum Thema Wohnen im Alter sowie ein bereits vorbereiteter Rückumschlag.

Zahlen für Bachelorarbeit

Mathias Zumstrull, Student der Pflegewissenschaft, möchte für seine Bachelorarbeit die Umfrage, die im Zusammenhang mit dem Projekt „Wohnen mit Zukunft“ in der Samtgemeinde Neuenkirchen steht, im Anschluss auswerten. Die Teilnahme an dieser Umfrage ist, wie ausdrücklich betont wird, freiwillig: Der Zeitaufwand für die Senioren wird auf fünf bis zehn Minuten beziffert. Mit ihrer Teilnahme willigen die Senioren ein, dass der Student die Ergebnisse anonym in seiner Arbeit verwenden darf.

Demografische Angaben

Im ersten Teil der Umfrage geht es um demografische Angaben wie Alter, Wohnsituation oder Haushaltsgröße. Barrierefreies und barrierearmes Wohnen ist ein weiteres Kapitel der Erhebung. In Teil C wird dann der Frage nachgegangen, inwieweit die Senioren bereit sind, aus ihrer gewohnten Umgebung in barrierefreie Wohnungen oder Modelle des Betreuten Wohnens umzuziehen.

Samtgemeinde hofft auf hohe Rücklaufquote

„Und dabei interessiert natürlich auch, ob die Senioren sich auch vorstellen können, in andere Gemeinden innerhalb der Samtgemeinde umzuziehen“, so Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay. Sie hofft auf eine möglichst hohe Rücklaufquote, denn so eine Umfrage sei kostenintensiv. Durch die Fragebogenaktion bestehe aber noch einmal die Chance, gezielt Dinge für den Freizeitbereich, aber auch den Unterstützungsbedarf der Senioren auf den Weg zu bringen.

Sind die „Kleinen Hilfen“ bekannt?

Während die anderen Altersgruppen in der Samtgemeinde sich bereits bei der zurückliegenden großen Onlineumfrage einbringen konnten, setzt die Samtgemeinde bei den Senioren ganz bewusst auf die Papierform, wie Uwe Hummert erläuterte. Abgefragt werde auch, inwieweit die Anlaufstelle „Kleine Hilfen“ und andere Angebote den Senioren bereits bekannt seien. Fenster putzen, Rasen mähen, den Einkauf in die Wohnung tragen – für ältere oder hilfsbedürftige Bürgerinnen und Bürger können diese „Alltäglichkeiten“ eine große Herausforderung sein. In der Samtgemeinde Neuenkirchen wurden dafür Helferkreise gegründet. Ob die Senioren in Zukunft, wenn sie sich nicht mehr so fit fühlten, davon Gebrauch machen wollen, interessiert die Samtgemeinde natürlich auch und gehört von daher zum Fragenkatalog.

Umfrage läuft bis 25. September

Spätester Abgabetermin für die Fragebogen ist der 25. September. Es besteht zudem die Möglichkeit, den Fragebogen im Internet (Link über die Homepage www.neuenkirchen-os.de) auszufüllen. Aber auch hier endet die Frist am 25. September, da der Student die Angaben ja auch für seine Arbeit auswerten muss. Familienangehörige dürften den Senioren durchaus beim Ausfüllen behilflich sein, so Hildegard Schwertmann-Nicolay.


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