Starkregenschauer und Sturmböen Unwetter in Vinte: Vier Keller vollgelaufen

Einsatz in Vinte: Nach einem Starkregenschauer standen an der Vinter Dorfstraße in Neuenkirchen die Keller von vier Häusern unter Wasser. Die Feuerwehren Neuenkirchen und Voltlage hatten alle Hände voll zu tun. Unterstützung beim Abpumpen der braunen Fluten erhielten sie von einem Lohnunternehmer. Foto: Herbert KempeEinsatz in Vinte: Nach einem Starkregenschauer standen an der Vinter Dorfstraße in Neuenkirchen die Keller von vier Häusern unter Wasser. Die Feuerwehren Neuenkirchen und Voltlage hatten alle Hände voll zu tun. Unterstützung beim Abpumpen der braunen Fluten erhielten sie von einem Lohnunternehmer. Foto: Herbert Kempe

Neuenkirchen. Es war kurz, aber heftig: Ein Unwetter mit Starkregen und Sturmböen ist am späten Dienstagnachmittag über den Neuenkirchener Ortsteil Vinte hinweggezogen. Alle drei Feuerwehren der Samtgemeinde Neuenkirchen waren im Einsatz.

Gegen 16.30 Uhr zog die Gewitterfront über Vinte hinweg. Der Wind frischte auf, und es begann heftig zu regnen. Keine zehn Minuten später ging gleich mehrere Notrufe bei der Rettungsleitstelle ein, die wiederum die Feuerwehr Neuenkirchen alarmierte, wie Neuenkirchens Gemeindebrandmeister Herbert Kempe berichtete. Besonders betroffen war die Vinter Dorfstraße.

Straßen und Wege unter Wasser

Binnen weniger Minuten standen Wege und Straßen unter Wasser, die braunen Fluten bahnten sich ihren Weg durch die Gärten. Die Keller von vier Häusern standen mehr oder weniger unter Wasser. Unterstützung erhielten die Einsatzkräfte der Feuerwehr Neuenkirchen von der Nachbarwehr aus Voltlage. Sie rückte ebenfalls mit Pumpen an, um die trübe Brühe aus den Kellern zu befördern. Auch ein Lohnunternehmer stellte sein Jauchefass zur Verfügung, um das Wasser abzusaugen.

Alle drei Feuerwehren im Einsatz

Zu guter Letzt rückten auch noch die Mitglieder der Feuerwehr Merzen nach Neuenkirchen aus. Sie kümmerten sich um den Baum, den eine Sturmböe flachgelegt hatte und der die Schwieteringstraße blockierte.

Keine Verletzten, Schadenshöhe unklar

Menschen wurden nicht verletzt. Die Höhe des Schadens ist noch unklar. Insgesamt waren etwa 45 Feuerwehrleute im Einsatz.

(Weiterlesen: Der Sommer macht Pause: DWD warnt vor Gewittern in der Region.)


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