KLJB baut auch Gruppenraum Merzener Kanustation um Sanitäranlage erweitert

Die KLJB Merzen legte beim Bau von Lager- und Gruppenraum sowie Sanitäranlagen kräftig Hand an. Foto: RWEDie KLJB Merzen legte beim Bau von Lager- und Gruppenraum sowie Sanitäranlagen kräftig Hand an. Foto: RWE

Merzen. Kanutouren auf der Ems und der Hase sind fester Bestandteil des Freizeitangebotes der Katholischen Landjugendbewegung (KLJB)Merzen. Um logistische Umwege künftig zu vermeiden, hat der Verein die Kanustation um einen Lagerraum, eine sanitäre Anlage und einen Gruppenraum erweitert.

Die Baumaßnahmen mehr als notwendig waren, denn im bisherigen Lagerraum fanden nur die zehn Kanus des Vereins, der entsprechende PKW-Anhänger und Zubehör wie Schwimmwesten und Paddel noch Platz. Aber der Boller- und der Grillwagen, die Seifenkiste sowie weitere Materialien mussten bei den Vereinsmitgliedern untergebracht werden. Gleiches galt für Schulungen, Vereinstreffen und abendliches Beisammensein. Auch hier musste der Verein auf Räume seiner Mitglieder zurückgreifen.

Zentrale Lösung geschaffen

KLJB-Mitglied Christian Thünker, zugleich RWE Mitarbeiter, brachte seinen Arbeitgeber ins Spiel, und durch die Aktion „Aktiv vor Ort“ flossen 2000 Euro von RWE Deutschland. Thünker engagierte sich mit seinem Vereinskollegen und Uwe Hummert vom Büro für Jugend, Ehrenamt und Senioren der Samtgemeinde Neunkirchen für den Umbau. Mit dem vergrößerten Lager und dem neu geschaffenen Gruppenraum hat die KLJB nun eine zentrale Lösung geschaffen.

Neuer Wasseranschluss

Ein neuer Wasseranschluss sorgt dafür, dass die Kanus an Ort und Stelle gereinigt und somit vor Schimmelbefall bewahrt werden. Ein weiteres Problem stellten die fehlenden sanitären Anlagen dar. Durch die neu geschaffenen Toiletten an der Kanustation hat die KLJB auch hier Abhilfe geschafft.

„Im letzten Jahr begannen wir mit den Planungen für unsere Kanustation und jetzt sehen wir die Früchte unserer Arbeit“, so Simon Hallermann aus dem Vorstand, der besonders Christian Thünker, RWE und Uwe Hummert für die Unterstützung dankte.


7357 Projekte, 8946 teilnehmende RWE-Mitarbeiter und mehr als 20000 Einsatztage – das ist die Bilanz der RWE-Mitarbeiteraktion „Aktiv vor Ort“, die in diesem Jahr ihr zehnjähriges Jubiläum feiert. Mehr als 13,3 Millionen Euro investierte das Essener Energieunternehmen in dieser Zeit in die Maßnahmen, bei denen RWE-Mitarbeiter für ihre Mitmenschen anpacken. Wer die Ärmel hochkrempelt und sich für einen guten Zweck in seiner Heimatgemeinde einbringt, erhält bis zu 2.000 Euro für Materialkosten. Zur Feier des Jubiläums erhalten alle Projekte zusätzlich 100 Euro. Darüber hinaus werden Projekte, die dem Natur- und Umweltschutz zuträglich sind, mit weiteren 200 Euro bezuschusst. RWE Deutschland unterstützt so das soziale und ehrenamtliche Engagement seiner Mitarbeiter.