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Schaden von rund 100.000 Euro Scheune und Schweinestall in Merzen abgebrannt


alh/kemp/cg/pm Merzen. Ein Feuer hat in der Nacht zu Freitag auf einem landwirtschaftlichen Anwesen in Merzen eine Scheune und einen angrenzenden Schweinestall vernichtet. Menschen und Tiere wurden dabei nicht verletzt. Der Schaden wird auf 100000 Euro geschätzt.

Beamte einer Funkstreife des Polizeikommissariates Bersenbrück, die gegen 1.15 Uhr auf der Lingener Straße (Bundesstraße 214) unterwegs waren und einen Schwertransport begleiteten, bemerkten in der Ferne einen hellen Feuerschein. Die Beamten alarmierten die Rettungsleitstelle. Eine weitere Überprüfung ergab schließlich, dass an der Westerodener Straße auf einem landwirtschaftlichen Anwesen eine Lagerhalle mit angrenzendem, unbelegten Schweinestall brannten.

Vor Ort waren zunächst die Feuerwehren Merzen sowie die Nachbarwehr aus Ankum mit der Drehleitereinheit. Angesichts des Ausmaßes der Flammen wurden die Feuerwehren Neuenkirchen und Voltlage ebenfalls zum Brandort beordert. Insgesamt waren etwa 85 Mitglieder der vier Feuerwehren im Einsatz.

Brandursache noch nicht geklärt

Für Wasserversorgung nutzten die Brandbekämpfer zwei Hydranten, außerdem beförderten sie mit ihren Tanklöschfahrzeugen das Wasser im Pendelverkehr auf das Gehöft. Für die Feuerwehr gestalteten sich die Löscharbeiten schwierig, da in dem Schweinestall Holz lagerte. Der Einsatz dauerte bis halb fünf Uhr morgens, dann rückten die Feuerwehren ab.

Nach ersten Erkenntnissen, so die Polizei, sei die Halle als Abstellraum und Brennholzlager genutzt worden. Der Brandort konnte in der Nacht noch nicht betreten werden und wurde beschlagnahmt. Der entstandene Schaden wird auf etwa 100000 Euro geschätzt.

Die Ermittlungen der Polizei zur Brandursache dauerten am Freitag noch an.


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