Stiftung erinnert an Gründer Hermann Tospan ein „Glücksfall für Neuenkirchen“

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An Leben und Wirken von Hermann Tospan erinnerten in einer Feierstunde im Heimathaus (von links) Franz Vennemeyer, Johannes Abing (Kirchenvorstand St. Laurentius), Ludger Rolfsen, Christoph Lührmann und Heinrich Gohmann.Foto: Christian GeersAn Leben und Wirken von Hermann Tospan erinnerten in einer Feierstunde im Heimathaus (von links) Franz Vennemeyer, Johannes Abing (Kirchenvorstand St. Laurentius), Ludger Rolfsen, Christoph Lührmann und Heinrich Gohmann.Foto: Christian Geers

Neuenkirchen. Mit einer kleinen Feierstunde hat die Hermann-Tospan-Stiftung an den 100. Geburtstag ihres Stifters erinnert. „Er war ein absoluter Glücksfall für Neuenkirchen“, sagte Stiftungsvorsitzender Heinrich Gohmann. Von seinem Fleiß, seiner Sparsamkeit und seiner Zielstrebigkeit profitiere die Gemeinde bis heute.

Hermann Tospan, der 2011 starb und am 30. Dezember 2015 seinen 100. Geburtstag gefeiert hätte, habe schon zu seinen Lebzeiten Teile seines Vermögens sozialen und gemeinnützigen Zwecken zur Verfügung gestellt. Der Umbau der Friedhofskapelle, das Heimathaus an der Von-Galen-Straße, das seinen Namen trägt, der Kindergarten St. Laurentius, der Sportverein Eintracht Neuenkirchen, das St.-Elisabeth-Stift, die Hülsen-Stiftung – „sie alle sind ihm als Stifter und Wohltäter zu großem Dank verpflichtet“, stellte Gohmann fest.

Gemeinde will ehrendes Andenken bewahren

„Wir werden sein Andenken stets in Ehren halten“, versprach Neuenkirchens Bürgermeister Christoph Lührmann. Als Zeichen der Anerkennung habe die Gemeinde bereits zu Lebzeiten von Hermann Tospan einen Weg nach ihm benannt. „Er ging mit offenen Augen durch die Gemeinde, dachte an die Allgemeinheit und hatte Jung und Alt in der Gemeinde im Blick. Das ist nicht selbstverständlich.“ Und dies gelte es für die Zukunft zu bewahren.

Einen Bilderbogen hatte Franz Vennemeyer, Vorsitzender des Heimatvereins, für die Feuerstunde im Heimathaus zusammengestellt: Privataufnahmen aus dem Leben Hermann Tospans, aber auch Bilder, die zeigen, wofür der Neuenkirchener Geld spendete.

SV Eintracht ist Tospan zu großem Dank verpflichtet

Der Sportverein Eintracht sei Hermann Tospan zu großem Dank verpflichtet, sagte dessen Vorsitzender Ludger Rolfsen. Dessen Geld sei aber nicht „einfach nur verbaut worden“, sondern sei ein wichtiger Impuls gewesen. „Aus einem Euro wurden fünf Euro gemacht“, berichtete der Vereinschef über die vielen Ehrenamtlichen, die sich beim Bau der Tribüne und der Erweiterung des Vereinsheims eingebracht hätten. „Das Geld, das uns Hermann Tospan gespendet hat, trägt noch heute Früchte.“ Ihm sei es zu verdanken, dass die Eintracht „einen großen Sprung“ gemacht habe und über ein vorbildliches Sportgelände an der Kolpingstraße verfüge.


Dem Vorstand der 2005 gegründeten Hermann-Tospan-Stiftung gehören der erste und zweite Vorsitzende des Heimatvereins Neuenkirchen, der amtierende Pfarrer der St.-Laurentius-Gemeinde Neuenkirchen, der stellvertretende Vorsitzende des Kirchenvorstandes von St. Laurentius und ein Vertreter der VR-Bank im Altkreis Bersenbrück an. Der Vorsitzende des Vorstandes ist Heinrich Gohmann. Die Erträge der Hermann-Tospan-Stiftung werden jedes Jahr zur Hälfte an den Heimatverein und die Kirchengemeinde ausgeschüttet. cg

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