Arbeitskreis gebildet 2016 wird das „Jahr der Vereine“ im Nordkreis

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Die Mitglieder des Ilek-Arbeitskreises „Vereine“ gemeinsam mit den Samtgemeindebürgermeistern bei ihrer ersten Sitzung bei den Traktoren- und Raritätenfreunden in Merzen. Foto: Ilek-RegionalmanagementDie Mitglieder des Ilek-Arbeitskreises „Vereine“ gemeinsam mit den Samtgemeindebürgermeistern bei ihrer ersten Sitzung bei den Traktoren- und Raritätenfreunden in Merzen. Foto: Ilek-Regionalmanagement

cg/pm Altkreis Bersenbrück. Die vier in der Ilek-Region Nördliches Osnabrücker Land (NOL) zusammengeschlossenen Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen wollen sich im kommenden Jahr einem Schwerpunktthema widmen: 2016 soll das „Jahr der Vereine“ sein. Um welche Themen es im Einzelnen genau gehen wird, legt ein Arbeitskreis fest, der sich in Merzen konstituiert hat.

Bis zum Jahr 2020 wollen die Kommunen im Nordkreis auf vielen Themenfeldern eng zusammenarbeiten, haben sie in einem neuen integrierten ländlichen Entwicklungskonzept (Ilek) vereinbart. Allerdings haben sich die Nordkreis-Kommunen auf einen neuen Arbeitsansatz verständigt. Künftig soll es Ilek-Themenjahre geben.

Neuer Weg bietet mehr Beteiligung und mehr Ortsnähe

„Damit gehen wir auf Ilek-Ebene einen neuen Weg mit mehr Beteiligung und mehr Ortsnähe“, erläuterte der Fürstenauer Samtgemeindebürgermeister Benno Trütken bei dem Treffen in Merzen. Unter dem Motto „Jahr für Jahr Regionalentwicklung vor Ort“ soll den kommenden Kalenderjahren jeweils ein Thema zugeordnet werden.

Wozu die Themenjahre dienen, stellte der Artländer Samtgemeindebürgermeister Claus Peter Poppe dar: „Unsere Orte wandeln sich, und die Bedeutung von Vereinen für das gesellschaftliche Leben wird dabei immer wichtiger.“

Arbeitskreis plant Befragung der Nordkreis-Vereine

2016 ist also das Themenjahr „Vereine“. Was genau in den zwölf Monaten umgesetzt wird, darüber habe der neue Arbeitskreis jetzt in Merzen beraten, teilt die Ilek-Region per Pressemitteilung mit. Zuerst solle es eine umfangreiche Befragung aller Vereine in den vier Samtgemeinden geben, um herauszufinden, wie es um die Vereine bestellt ist und welche Unterstützung die Vereine genau nachfragen. Aus dem Ergebnis der Befragung sollen dann ganz gezielt Angebote erarbeitet und organisiert werden. Das könnten zum Beispiel gemeinsame Schulungen zu „Führungsaufgaben“ im Verein sein oder Seminare zur Veranstaltungssicherheit. Auch Informationsveranstaltungen zu Fördermöglichkeiten könnten während des Themenjahres angeboten werden.

Konstituierende Sitzung in Merzen

An der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises „Vereine“ nahmen in Merzen mehr als 20 Vereinsvertreter teil. Die Sitzung fand allerdings nicht in einem Sitzungssaal statt, sondern im Veranstaltungsraum des Vereinshauses der Traktoren- und Raritätenfreunde Merzen. „Wir freuen uns außerordentlich über das Engagement der neuen Arbeitskreismitglieder. Schließlich ist das ein zusätzliches Ehrenamt neben dem eigentlichen Ehrenamt – und das ist nicht selbstverständlich“, hob die Neuenkirchener Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay hervor.

Begleitet wird der neue Ilek-Arbeitskreis auch von den Samtgemeinden und vom Büro für Ehrenamt des Landkreises Osnabrück. „Die Traktorenfreunde sind ein eindrucksvolles Beispiel, was Vereine alles für die Ortsgemeinschaft auf die Beine stellen können, und genau das wollen wir mit den Themenjahren befördern“, stellte der Bersenbrücker Samtgemeindebürgermeister Horst Baier nochmals die Zielsetzung heraus.


Die Samtgemeinden Artland, Bersenbrück, Fürstenau und Neuenkirchen im Altkreis Bersenbrück arbeiten zu verschiedenen Themen zusammen. Grundlage dieser Kooperation ist das Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept (Ilek), das erstmals im Jahr 2006 erstellt und 2015 fortgeschrieben wurde. Das Amt für regionale Landesentwicklung (ArL) hatte im Frühjahr die Anerkennungsurkunden als Ilek-Region an die Samtgemeinden ausgehändigt. Die Kommunen waren als eine von 20 Ilek-Regionen in Niedersachsen ausgewählt worden. Durch die Anerkennung kann die Arbeit mindestens bis zum Jahr 2020 fortgesetzt werden. Info im Internet:www.ilek-nol-de .

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