Werbung für Bauernmarkt Getreideernte mit Sense und Bikk in Südmerzen

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Ausnahmsweise Handarbeit: Werner Brinkmann (vorne, links) und seine Nachbarn ernteten jüngst das Getreide mit der Hand. Es wird als Deko für den Bauernmarkt am 20. September in Merzen gebraucht und für die Erntekrone der Landjugend. Foto: Christian GeersAusnahmsweise Handarbeit: Werner Brinkmann (vorne, links) und seine Nachbarn ernteten jüngst das Getreide mit der Hand. Es wird als Deko für den Bauernmarkt am 20. September in Merzen gebraucht und für die Erntekrone der Landjugend. Foto: Christian Geers

Merzen. Natürlich ernten die Landwirte auf den Feldern rund um Merzen mit Mähdreschern das Getreide. Handarbeit ist dabei die Ausnahme, es sei denn, sie dient der Werbung für den Bauernmarkt am Sonntag, 20. September, auf dem Hof Brinkmann an der Südmerzener Straße.

Der Eindruck täuscht: Natürlich wird in Merzen das Getreide längst mit hochmodernen Mähdreschern geerntet und nicht – wie Zaungäste jüngst in Südmerzen beobachtet haben mögen – mühsam mit der Hand. Zu Sense, Harke und Bikk griffen die Nachbarn rund um den Hof von Werner Brinkmann vor einigen Tagen aber nicht ohne Grund: Auf dem Hof Brinkmann wird am Sonntag, 20. September, wieder der Bauernmarkt ausgerichtet. (Weiterlesen: Mehr zum Bauernmarkt in Merzen)

Alle zwei Jahre Bauernmarkt in der Samtgemeinde Neuenkirchen

Alle zwei Jahre stellt sich die Landwirtschaft in der Samtgemeinde Neuenkirchen der Öffentlichkeit vor, die Organisation übernehmen dann die Landvolk-Ortsverbände. „Wir brauchen Getreidegarben als Dekoration für den Bauernmarkt, außerdem wird es zum Binden der Erntekrone gebraucht“, berichtete Brinkmann. Und um die Nachbarn in diese Aktion einzubinden, lud er zur Getreideernte mit der Hand mit klar verteilten Rollen: Die Männer mähen das Getreide, während die Frauen die Garben binden und zu Hocken aufstellen.

Nachhilfe in der Handhabung

Weil Sense und Bikk heutzutage nicht mehr zu den gebräuchlichen Erntegeräten gehören und eher im Museum zu finden sind und die Handgriffe gerade bei den Jüngeren nicht mehr so ganz einfach von der Hand gehen, gaben die älteren Einwohner, die am Rande des Feldes aus einer Bank saßen, nützliche Tipps.


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