Abschluss mit Wortgottesdienst Erster Bibeltag für Kinder in Neuenkirchen

Von Bjoern Thienenkamp

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Neuenkirchen. Mit dem Thema „Arche Noah“ war der erste Kinderbibeltag im Pfarrheim Neuenkirchen am Samstagmorgen gefüllt. Kinder des ersten und zweiten Schuljahres der Gemeinden Merzen, Neuenkirchen, Ueffeln und Voltlage befassten sich mit dem Schiff und brachten ihre Ergebnisse zum Abschluss in einen Wortgottesdienst ein.

Lieder singen, Spiele spielen, die Geschichte der Arche Noah lesen und mit gemeinsamen Gesten bebildern, einen Fingerabdruck auf die Leinwand geben, so begann der Tag für 65 Kinder. „Das ist der erste Kinderbibeltag in der Region, und dann auch noch ökumenisch, und dann auch noch mit so vielen Kindern“, zeigte sich Pastor Michael Grimmsmann von der Mariengemeinde Ueffeln begeistert über das Resultat eines engagierten Vorbereitungsteams.

Wessen Idee das war? „Unsere, also meine Kolleginnen und ich“, antwortete Kerstin Dobelmann. Und was ist das Ziel? „Das ist eine kreative Möglichkeit, den Kindern eine Bibelstelle näherzubringen“, erklärt die Gemeindereferentin der Pfarreiengemeinschaft Merzen-Neuenkirchen-Voltlage. Dann teilten sie und die besagten Kolleginnen Christin Brümmer und Cornelia Elm die jungen Teilnehmer in drei Arbeitsgruppen auf.

„Hallo, Kinder, mitkommen, wir bauen jetzt den Regen“, ging es etwa mit den Jugendlichen Benno, Fritz, Michel und Patrick an das Projekt „Regenmacher“. Papprollen, Nägel und hämmernde Kinder. „Ich habe Nägel in die Rolle gehauen, da tun wir dann etwas rein und dann hört sich das an, als wenn es regnet“, schilderte Carlos Stermann. Als er fertig war, kamen Erbsen rein. Und wenn der Sechsjährige aus Merzen sein Werk drehte, dann prasselte es.

In der Gruppe „Wäscheklammertiere und Tiermasken“ malte auch Lina Aus dem Moore mit. „Das wird eine Maske“, sagte die Sechsjährige aus Merzen. Im Arbeitskreis „Schlüsselanhänger“ werkelte Leif Grossterlinden. „Die Ecken glatt machen mit Schleifpapier“, erklärte der Siebenjährige seine Aufgabe. Von seinen beiden Lieblingsfarben verwendete er nur Hellgrün; Dunkelblau ließ er aus, dafür kam Braun dazu. „Den werde ich benutzen, wenn ich größer bin und einen Schlüssel habe“, sagte der junge Balkumer.

„Wir werden die eingeübten Lieder singen und die Geschichte erzählen, wobei wir einsetzen, was die Kinder gebastelt haben“, kündigte Cornelia Elm den Abschlussgottesdienst in der Neuenkirchen Pfarrkirche St. Laurentius an, zu dem auch die Eltern und Geschwister eingeladen waren.


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