Bauplätze begehrt Gemeinde Kettenkamp kauft Land

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Das Getreide auf diesem Feld ist mittlerweile geerntet. Der Bau von Straßen und Leitungen für die neue Wohnsieldung Kamp lässt aber noch auf sich warten Foto: Heinz BenkenDas Getreide auf diesem Feld ist mittlerweile geerntet. Der Bau von Straßen und Leitungen für die neue Wohnsieldung Kamp lässt aber noch auf sich warten Foto: Heinz Benken

Kettenkamp. Die Gemeinde Kettenkamp will für gut 300000 Euro Land kaufen. In seiner jüngsten Sitzung hat der Gemeinderat den Haushaltsplan für diese Ausgabe angepasst.

Allerdings steigt der Finanzhaushalt der Gemeinde nicht um diese Summe, sonder von 1,8 auf 1,92 Millionen Euro. Wie Kämmerer Jürgen Heyer in der Gemeinderatssitzung erläuterte, sind im Nachtragshaushalt neben dem Landkauf auch andere Aktualisierungen berücksichtigt. So muss etwa der Ausbau von Heideweg und Ketteler Straße verschoben werden, weil Gemeinde und Anlieger sich noch nicht einigen konnten. Auch die Erschließung des neuen Wohnbaugebietes Kamp verzögert sich bis Anfang 2015.

Die Bauplätze sind aber trotzdem begehrt, berichtet Bürgermeister Reinhard Wilke (CDU): Drei der knapp 20 Parzellen seien bereits verkauft. In vier weiteren Fällen rechne er mit einem Abschluss bis Anfang 2015, vier Anfragen lägen ferner vor.

Der Landkauf könnte der Gemeinde Öko-Ausgleich schaffen helfen für neue Wohn- und Gewerbeflächen. Diesen Ausgleich könne sie aber auch über die Renaturierung von Wegeseitenrändern erreichen. Dies habe der „grüne Gesprächskreis“ vorgeschlagen, dem unter anderem Garten- und Landschaftsbauer Klaus Schlüwe und Ex-Forstamtsleiter Bernd Schwietert angehören, berichtete Oliver Krause (SPD) in der Ratssitzung.


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