„Arbeit verdient Hochachtung“ Ehrenbrief der Gemeinde Merzen für Ordensschwester

Meine Nachrichten

Um das Thema Samtgemeinde Neuenkirchen Ihren Nachrichten hinzuzufügen, müssen Sie sich anmelden oder registrieren.


Merzen. 36 Jahre hat Schwester Irena von den „Missionsschwestern vom heiligen Namen Mariens“ in der St.-Lambertus-Gemeinde gelebt und gearbeitet. Bei einem Empfang, mit dem ihre verdienstvolle Arbeit gewürdigt werden sollte, blickte sie in viele bekannte Gesichter.

Für ihn gehöre Schwester Irena zu den Menschen, die ein Vorbild seien, sagte Pfarrer Stephan Höne. Sie habe sich denjenigen Menschen zugewandt, die Trost und Zuspruch gebraucht hätten. „Ein halbes Leben lang“ habe sie die Merzener begleitet: in Kindergarten und Schule, in vielen Vereinen und Verbänden.

Den Zeitpunkt, in das Marienhaus nach Meppen umzuziehen, habe sie sich gut überlegt. „Das ist heute kein Abschied für immer, sondern eine Gelegenheit, Ihnen für Ihre aufopferungsvolle Arbeit zu danken“, sagte Höne. Für den Pfarrer steht fest: Schwester Irena werde sicher noch oft nach Merzen kommen und den Kontakt nicht abreißen lassen.

Viele Einwohner nutzten nach dem Gottesdienst, der sehr gut besucht war und den der Männergesangverein Merzen mit feierlichem Gesang begleitete, den Empfang, um einige Worte mit Schwester Irena zu wechseln und ihr kleine Aufmerksamkeiten zu überreichen. Die Riege war lang: Vertreter der kirchlichen Vereine und Verbände waren darunter, Messdiener, Chöre, Pfarrgemeinderat und natürlich auch das Team der Hauptamtlichen und eine Abordnung des Gemeinderates.

Mit einem „Ehrenbrief“ überraschte Bürgermeister Gregor Schröder die 84-jährige Ordensschwester. Er erinnerte an eine Wallfahrt nach Banneux, an der sogar der komplette Schützenverein teilgenommen hatte, ganz besonders aber an „ihre Arbeit, die unsere Hochachtung verdient“. Dazu verlas er den Urkundentext: „Sie war in ehrlicher und aufrichtiger Bereitschaft stets Wahrer der katholischen Glaubenslehre, der sozialen Jugendarbeit, der Krankenpflege, der religiösen Fürsorge und vieler weiterer wertvoller Sozialdienste in der Gemeinde St. Lambertus Merzen.“ Dafür bedanke sich die Bürgerschaft, so der Bürgermeister.

Der stimmte, wie bei wichtigen Anlässen in der Gemeinde üblich, zum Schluss seines Redebeitrages das „Merzener Lied“ an.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN