Laubmischwald gepflanzt Merzener Jäger im Einsatz für die Artenvielfalt

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Merzen . Einmal im Jahr nehmen sich die Jäger der Jagdgemeinschaft Lechtrup-Merzen ein besonderes Naturschutzobjekt vor. Diesmal wurde eine absterbende Fichtenmonokultur entfernt und durch einen Laubmischwald ersetzt.

Auf der rund 2000 Quadratmeter großen Fläche im Lechtruper Feld seien 1000 Jungpflanzen gesetzt worden, heißt es in einer Pressemitteilung. Neben Stieleichen und Ebereschen wurden viele blühende Sträucher wie Schneeball, Weißdorn, Schwarzdorn, Pfaffenhütchen, Hundsrose und andere gepflanzt. 

Das neue Feldgehölz soll nicht nur Hase, Fasan, Rebhuhn und Reh eine neues Zuhause bieten, auch viele Vogelarten, Amphibien und Insekten fänden dort in den nächsten Jahren einen neuen Lebensraum, hoffen die Jäger. In den ersten Jahren wird die Anpflanzung, die mitten im Feld liegt, durch einen Wildschutzzaun vor Verbiss geschützt, bis dann in vier bis fünf Jahren alle Wildtiere freien Zugang bekommen. 

Feldgehölze leisten einen wichtigen Beitrag zur Artenvielfalt in der Feldflur. Dank der Unterstützung der Naturschutzstiftung des Landkreises Osnabrück und des Eigentümers der Fläche, Hermann Kohne, sei die Anlage des Feldgehölzes erst möglich gewesen, so die Jäger weiter. Die Pflanzung erfolgte mit einem Minibagger. Diese Pflanzung gilt als besonderes Klimafest, da die Jungpflanzen ausreichend tief in ein lockeres Bodenmileu gepflanzt werden und somit einen hoffentlich nicht so trockenen Sommer 2020 gut überstehen können. 


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