Hinter der himmelblauen Pforte Merzener Weihnachtsmarkt lockt mit neuen Angeboten

Von Bjoern Thienenkamp

Auf Augenhöhe schaut sich die zweijährige Finja Dieckhoff aus Steinfeld die angebotene Krippe genauer an. Foto: Björn ThienenkampAuf Augenhöhe schaut sich die zweijährige Finja Dieckhoff aus Steinfeld die angebotene Krippe genauer an. Foto: Björn Thienenkamp

Merzen. Am Samstag um 16 Uhr öffnete der Weihnachtsmarkt in Merzen, und die Besucher konnten ihn durch die einladende himmelblaue Pforte betreten.

„Erstmalig haben wir Woodtable unter den 15 Ausstellern, die bieten Dekoschalen, Drehteller und Weiteres in einer Kombination aus Harz und Holz an“, freute sich Jens Kamps. „Am Sonntag kommt der Nikolaus in die Kinderkirche und verteilt anschließend auf dem Platz Geschenke“, kündigte der Vorsitzende der Werbegemeinschaft an und verwies zudem auf eine große Tombola, während aus dem KFD-Zelt gleich nebenan der leckere Geruch von frischen Reibekuchen in die Nase stieg.  

Aus Bocholt nach Merzen kommt die vierköpfige Familie, um Oma und Opa zu besuchen – und natürlich auch den Weihnachtsmarkt. Foto: Björn Thienenkamp

Eine große Auswahl von Schneegläsern bis Winterbildern gab es beim Kinderhof Merzen. „Wir haben hier Produkte unserer verschiedenen Häuser vertreten, von der Wohngruppe Engelern/ Lechtrup, vom Hof Thediek, der Alten Gärtnerei und der Abteilung Ueffeln“, listete Ruth Wernicke auf. Und ein lebensgroßes Holzpferd verwies auf die eigene reittherapeutische Anlage.

Das druckfrische Werk „Merzen vor 75 Jahren“ gab es am gemeinsamen Stand vom Eine-Welt-Laden und dem Heimatverein. „Rund 70 Seiten mit alten Geschichten gegen Ende des Zweiten Weltkrieges und danach“, versprach Heiner Brinkmann, der aus den Schulchroniken und dem Briefwechsel der Feldpost so einiges zusammengetragen hat.

„Was sonst am See lief, findet jetzt im von der Landjugend neu gebauten Atrium statt, da ist es im Halbkreis noch schöner zu realisieren“, kündigte Ronald Hülsmann die Veranstaltung „Stille Nacht“ am 23. Dezember gegen 17 Uhr an. „Die Nacht vor Heiligabend – so wie es in Bethlehem gewesen sein soll“, möchte er darstellen.


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