"Was wissen die anderen von uns?" Kreuzbund trifft sich zur Generalversammlung in Merzen

Von Martin Heimbrock

Blumen gab es für die verdienten und ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder der Kreuzbund-Arbeitsgruppe Bersenbrück-Fürstenau Marita Feierabend, Martha von der Wellen und Roland Feierabend sowie für Marita Brinkmann als neue Geschäftsführerin vom Kreuzbund-Diözesanverband Osnabrück. Mit dabei Josef Geers (rechts) sowie Vorsitzende des Kreuzbund-Diözesanverbandes Rüdiger Blomeyer (Zweiter von rechts). Foto: Martin HeimbrockBlumen gab es für die verdienten und ausgeschiedenen Vorstandsmitglieder der Kreuzbund-Arbeitsgruppe Bersenbrück-Fürstenau Marita Feierabend, Martha von der Wellen und Roland Feierabend sowie für Marita Brinkmann als neue Geschäftsführerin vom Kreuzbund-Diözesanverband Osnabrück. Mit dabei Josef Geers (rechts) sowie Vorsitzende des Kreuzbund-Diözesanverbandes Rüdiger Blomeyer (Zweiter von rechts). Foto: Martin Heimbrock

Merzen/Bersenbrück. Einen stimmungsvollen Verlauf mit vielen Änderungen nahm die Generalversammlung der „Arbeitsgruppe Bersenbrück-Fürstenau“, die die Sucht-Selbsthilfegruppe Kreuzbund im nördlichen Landkreis Osnabrück vertritt.

Nach der Begrüßung und anschließendem Bericht durch Martha von der Wellen als Arbeitsgruppenleiterin folgten die Berichte der Frauensprecherin Marita Feierabend, der Kassenbericht, sowie dessen Prüfbericht standesgemäß.

Nach Entlastung des Vorstands wurden die Vorstandswahlen durch Josef Geers als Vorsitzender der Kreuzbundgruppe Bersenbrück durchgeführt. Nachdem Martha von der Wellen nach nunmehr sechs Jahren nicht mehr als AG-Leiterin zur Verfügung stand, wurde der Bippen-Restruper Heiko Hoogstoel in dieses Amt gewählt. Neuer stellvertretender Vorsitzender wurde Manfred Kräuter, der den Posten von Roland Feierabend übernimmt. Neue Frauensprecherin wurde Inge Humke, die die Nachfolge von Marita Feierabend antritt. Beisitzer Dieter Stein wurde abgelöst von Theo Grammann. Des Weiteren gehören Norbert Fritze als Schriftführer sowie Maria Kräuter als Kassiererin dem Vorstand an.

Ergreifende Antrittsrede

Heiko Hoogstoel, somit neuer Vorsitzender der Arbeitsgruppe Bersenbrück-Fürstenau, hielt zunächst eine ergreifende Antrittsrede, die er sichtlich gut vorbereitet hatte. Was wissen die anderen von uns? Wo steht unsere Selbsthilfegruppe in der Gesellschaft? Welche Türöffner haben wir, um die Hemmschwelle des Erstkontakts für Betroffene zu mindern? All das waren Fragen, auf denen Hoggstoel in seiner bevorstehenden Amtszeit gemeinsam mit seinen Vorstandskollegen sowie allen Mitgliedern Antworten und Lösungen finden will.

Ebenfalls war der Suchtbeauftragte und zugleich Vorsitzende des Kreuzbund-Diözesanverbandes Rüdiger Blomeyer nach Merzen zum Gasthaus Maassmann gekommen, in dessen Saal die Jahreshauptversammlung stattgefunden hatte. „Wir wollen die Mutigen sein, die die Zukunft als Chance sehen“, ermutigte er die insgesamt 52 Anwesenden der Veranstaltung. Er blickte in seiner Ansprache unter anderem auf die Zusammenarbeit mit der Caritas und der katholischen Kirche und freute sich schon vorausschauend auf die Generalversammlung im kommenden Jahr, zu der Bischof Franz-Josef Bode als Gast angekündigt ist.

Des Weiteren war Marita Brinkmann als Geschäftsführerin vom Kreuzbund-Diözesanverband Osnabrück zur Generalversammlung gekommen, mit einem Blumenstrauß bedankte sich der Vorsitzende der Kreuzbundgruppe Bersenbrück, Josef Geers, für ihr Interesse. Erst vor wenigen Monaten hat die Osnabrückerin, die zwar weder selbst betroffen noch Mitbetroffene einer Suchterkrankung ist, die Geschäftsführung von ihrem Vorgänger Benno Theisling nach dessen plötzlichen Tod übernommen. 


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