200 Teilnehmer bei neunter Auflage Rekord-Erlös der Neuenkirchener Läufer für Hospiz-Arbeit

Von Burkhard Dräger

Über den großen Scheck für die Hospizarbeit freuen sich (von links) Mathilde Kemme, Ingrid Lanwert, Andreas Lanwert, Lisa Schluchter, Thomas Schluchter, Reiner Schockmann, Johannes von der Haar und Christa Wübben. Foto: Burkhard DrägerÜber den großen Scheck für die Hospizarbeit freuen sich (von links) Mathilde Kemme, Ingrid Lanwert, Andreas Lanwert, Lisa Schluchter, Thomas Schluchter, Reiner Schockmann, Johannes von der Haar und Christa Wübben. Foto: Burkhard Dräger

Ankum/Neuenkirchen. Mit 1111 Euro haben die Veranstalter des Freundschaftslaufes in der Samtgemeinde Neuenkirchen die bisher höchste Spendensumme eingenommen. Das Geld der neunten Auflage kommt dem Ambulanten Hospizdienst St. Johannes des Malteser-Hilfsdienstes Alfhausen zugute.

Seit 2011 veranstalten die Lauftreffs aus Neuenkirchen, Merzen und Voltlage gemeinsam einen Freundschaftslauf durch die Samtgemeinde Neuenkirchen. An drei Tagen hintereinander – es geht von Gemeinde zu Gemeinde – haben die Teilnehmer die Wahl zwischen einer kurzen Strecke über zehn Kilometer und einer langen Etappe über 20 Kilometer. Dabei steht das gemeinschaftliche Laufen im Vordergrund, es ist kein Zeitlimit gesetzt und soll kein Wettkampf sein, wie die Initiatoren mitteilten. Zu jedem Lauf legen die Lauftreffs ein T-Shirt, ein Handtuch, eine Kappe oder ein Halstuch auf. Aus dem Verkauf, der Startgebühr von drei Euro und freiwilligen Spenden erwirtschaften sie den Erlös, der jedes Jahr an einen anderen Spendenempfänger mit örtlichem Bezug zu den hier lebenden Menschen weitergegeben wird – ganz nach dem Motto: "Laufend Gutes tun".

(Weiterlesen: Freundschaftslauf-Erlös durch Samtgemeinde Neuenkirchen wohl vierstellig.)

Beim neunten Freundschaftslauf zählten die Veranstalter im Sommer gut 200 Starter. Am Ende kam eine Spende in Höhe von 1111 Euro zusammen, die eine Abordnung der Lauftreffs an den Ambulanten Hospizdienst St. Johannes des Malteser-Hilfsdienstes Alfhausen übergab. Im Büro des Hospizdienstes im Ärztehaus am Marienhospital Ankum-Bersenbrück überreichten Lisa Schluchter, Thomas Schluchter, Ingrid Lanwert, Andreas Lanwert und Reiner Schockmann von den Freundschaftslauf-Freunden den symbolischen Spendenscheck an Christa Wübben, Leiterin und Organisatorin des Hospizdienstes, an Johannes von der Haar, seit 1987 Ortsbeauftragter des Malteser-Hilfsdienstes Alfhausen, und die ehrenamtliche Mitarbeiterin Mathilde Kemme.

(Weiterlesen: Hospizdienst der Malteser jetzt wieder in Ankum.)

Das Geld könne der vor 15 Jahren gegründete Hospizdienst gut gebrauchen. Denn jeder, der das möchte, habe das Recht auf hospizliche oder auch Trauerbegleitung, das Angebot sei unverbindlich und kostenfrei, erläuterten die Mitarbeiter. Johannes von der Haar bedankte sich bei den Freundschaftslauf-Freunden für die stattliche Summe, denn nur ein Teil der Hospizkosten werde von den Krankenkassen übernommen.


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