Fünf neue Gruppen Bauausschuss für Kita-Erweiterung im Merzener Zentrum

In zwei Jahren können die Jungen und Mädchen aus Merzen ihre Gummistiefel in einem neuen Kindergarten abstellen. Dann sind die Zeiten im Provisorium im Jugendheim vorbei. Symbolbild: dpaIn zwei Jahren können die Jungen und Mädchen aus Merzen ihre Gummistiefel in einem neuen Kindergarten abstellen. Dann sind die Zeiten im Provisorium im Jugendheim vorbei. Symbolbild: dpa

Merzen. Einstimmig haben sich die Mitglieder des Bau-, Wege- und Umweltausschusses der Gemeinde Merzen dafür ausgesprochen, die zweite Kindertagesstätte an der Straße Am Pastorenholz im Zentrum des Ortes zu bauen. In zwei Jahren soll der Neubau fertig sein.

Das Provisorium im Jugendheim der katholischen Kirchengemeinde St. Lambertus, in dem mittlerweile eine Kindergartengruppe untergebracht ist, sei alles andere als eine Dauerlösung, gab der Vorsitzende des Bau-, Wege- und Umweltausschusses der Gemeinde, Christof Büscher (CDU), zu bedenken.

Ende der Fahnenstange

Um möglichst schnell in konkrete Planungen einsteigen zu können, müsse man sich jetzt auf einen Standort festlegen. Mit der katholischen Kirchengemeinde seien Vorgespräche geführt worden, seitens der Kirchenvertreter sei signalisiert worden, dass sie sich auch eine Trägerschaft der zweiten Kindertagesstätte des Ortes vorstellen können. Vor gut einem Jahr war es auch Pfarrer Detlef Perk, der für die Kirchengemeinde St. Lambertus feststellt hatte, dass am Standort des Kindergartens keine Erweiterungsmöglichkeiten mehr vorhanden seien und man sich am Ende der Fahnenstange befinde (wir berichteten).

Drei Standorte zur Auswahl

Zur Auswahl standen jetzt insbesondere drei Standorte für die neue Kindertagesstätte, die aus drei Kindergartengruppen und Krippengruppen bestehen soll. Neben einem Standort an der Grundschule in Merzen sei auch über einen Bau im neu geplanten Baugebiet am Kreisel, nördlich der Bundesstraße 218, sowie über eine Platzierung im Bereich der Straße Am Pastorenholz im Bereich des vorhandenen Spielplatzes nachgedacht worden, erklärte Bürgermeister Gregor Schröder(CDU). 

Auch die Kirchenvertreter dafür

"Je länger man überlegt, desto mehr tendiert man zum Pastorenholz", sagte Schröder. Die Kindertagesstätte auf dem Grundschul-Campus zu erreichten sei auch interessant, wegen der zu erwartenden Dauer der Gesamtplanung, die in dem Bereich auch die Sanierung der Schule und der Sporthalle einbeziehe, scheide diese Möglichkeit jedoch aus. 

Auch die Kirchenvertreter hätten sich für eine Planung im Bereich des Pastorenholzes ausgesprochen. 


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