Einsatz beim Moorbrand in Meppen 2018 Innenminister bedankt sich bei Feuerwehren der Samtgemeinde Neuenkirchen

Stellvertretend für die beteiligten Feuerwehrleute überreichte Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay die Urkunden von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius an die Ortsbrandmeister der drei Feuerwehren. Foto: Burkhard DrägerStellvertretend für die beteiligten Feuerwehrleute überreichte Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay die Urkunden von Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius an die Ortsbrandmeister der drei Feuerwehren. Foto: Burkhard Dräger

Merzen/Neuenkirchen/Voltlage. Wochenlang hat der Moorbrand bei Meppen im vergangenen Jahr die Einsatzkräfte beschäftigt. Um das Feuer auf dem Gelände der Wehrtechnischen Dienststelle (WTD) 91 der Bundeswehr nördlich von Meppen zu bekämpfen, waren zu Spitzenzeiten bis zu 2000 Helfer tätig. Darunter waren auch 22 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde Neuenkirchen.

Während der offiziellen Einweihungsfeier des Anbaus am Feuerwehrhaus Merzen nutzte Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay die Gelegenheit, den Ortsbrandmeistern Martin Kornhage (Merzen), Dieter Dohm (Neuenkirchen) und Richard Hölscher (Voltlage) eine Ehrenurkunde des niedersächsischen Innenministeriums Boris Pistorius zu überreichen. Die Feuerwehrchefs nahmen die Auszeichnung stellvertretend für ihre Mannschaften entgegen, die beim Moorbrand in Meppen zwei Tage lang im Einsatz gewesen waren. (Weiterlesen: Im Neubau der Feuerwehr Merzen gibt es auch Spinde für Frauen.)

22 Feuerwehrleute aus der Samtgemeinde im Emsland

Alarmiert worden waren sie im Herbst 2018 über die Kreisfeuerwehrbereitschaft Osnabrück-Nord. Aus Merzen waren Fabian Glurich, Philipp Helle, Tobias von der Haar, Marco Grahs, Marcus Wehlage, Jens Wehlage, Timo Schweers und Jonas Bokeloh dabei, aus Neuenkirchen Philip Behrens, Jonas Kempe, Patrick Hagen, Laurin Ruwe, Ulrich Vogeding, Maik Geers, Patrick Wagner, Andre Rüther, Christian Ruwe und aus  Voltlage Fabian Menke, Tobias Ahrens, Markus Wessel, Luca Wolke und Frank Pohlmann.

Alles andere als ein "normaler" Einsatz

Die Feuerwehrmitglieder seien zwei Tage vor Ort in Meppen gewesen und seien teils unter einfachsten Bedingungen untergebracht worden, so dass ihr Einsatz zum Wohle und zur Sicherheit der Allgemeinheit weit über das normale Maß ihrer sonstigen Einsätze hinausgegangen sei, hieß es. Dafür gebühre ihnen Dank und Anerkennung, sagte Samtgemeindebürgermeisterin Schwertmann-Nicolay. 

Die Feuerwehrbereitschaft Nord war mit insgesamt 38 Fahrzeugen in fünf Zügen ausgerückt. Neben Merzen, Neuenkirchen und Voltlage hatten auch die Feuerwehren aus Ankum, Berge, Bottorf-Borg, Grönloh, Menslage, Gehrde, Bippen, Fürstenau und Quakenbrück Kräfte zur Unterstützung ins Emsland geschickt.  (Weiterlesen: Wenig Schlaf für Neuenkirchener Wehr bei Moorbrand.)


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