Eigene Rubrik auf Internetseite SPD will mehr Transparenz beim Neubau des Rathauses in Neuenkirchen

Das Rathaus soll abgerissen und neu gebaut werden. Für diesen Neubau wünscht sich die SPD mehr Transparenz. Foto: Christian GeersDas Rathaus soll abgerissen und neu gebaut werden. Für diesen Neubau wünscht sich die SPD mehr Transparenz. Foto: Christian Geers

Neuenkirchen. „Wir brauchen mehr Transparenz und eine bessere öffentliche Information zum geplanten Rathausneubau“, so fasst der Vorsitzende des SPD-Ortsvereins Neuenkirchen-Merzen-Voltlage Daniel Schweer die Diskussion des SPD-Ortsvereinsvorstandes in einer Pressemitteilung zum Rathausneubau zusammen.

Nur durch eine gezielte öffentliche und transparente Information rund um den Neubau des Rathauses könne man die Akzeptanz für das 3,5 Millionen-Euro-Projekt in der Bevölkerung stärken.

Einstimmig hatte sich der Rat der Samtgemeinde Neuenkirchen im Juni für den Abriss des Rathauses an der Alten Poststraße und einen Neubau an gleicher Stelle ausgesprochen.

Weiterlesen: Samtgemeinde Neuenkirchen bekommt ein neues Rathaus

In der Mitteilung schlägt der SPD-Ortsverein vor, dass man zum Beispiel auf der Internetseite der Samtgemeinde Neuenkirchen eine extra Rubrik für den geplanten Neubau einrichten könne. „Hier kann man, wie es zum Beispiel auch die Stadt Minden derzeit bei ihrer Rathaussanierung tut, alle Informationen gebündelt veröffentlichen“, so Schweer. So könnte man alle Pressemeldungen, die Kostenschätzungen und Kostenberechnungen und auch weitere Informationen rund um den Neubau für alle Bürgerinnen und Bürger offen und transparent zur Verfügung stellen.

Flexibles offenes Bürokonzept

Einen weiteren Aspekt rund um den geplanten Neubau des Rathauses an der Alten Poststraße in Neuenkirchen nannte der stellvertretenden SPD-Ortsvereinsvorsitzenden Reinhard Hellmann in der Mitteilung: „Ende März hatten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung und einige Mitglieder des Samtgemeinderats den Rathausneubau der niederländischen Stadt Deventer besucht. Neben der modernen Architektur sei hier auch ein flexibles offenes Bürokonzept umgesetzt worden“, so der Merzener Ratsherr Hellmann. Die SPD ist der Meinung, so könne man die in Deventer praktizierten neuen Arbeitswelten durchaus teilweise in der Samtgemeindeverwaltung umsetzen. Diese hätten die Kommunikation unter den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern extrem verbessert.

Letztendlich müsse das Ergebnis für alle stimmen. „Ein zweckmäßiger Verwaltungsneubau für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie eine moderne transparente Anlaufstelle für die Bürgerinnen und Bürger. Und natürlich alles im Kostenrahmen“ so Daniel Schweer abschließend.


Weitere Angebote, Produkte und Unternehmen der noz MEDIEN