Statt Mensa auch "Dorfküche" denkbar? Chancen stehen gut für Ganztagsangebot an Voltlager Grundschule

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Lernen mit Kopf, Herz und Hand – das ist das Leitbild der Overbergschule Voltlage, die ab Sommer 2019 ein Ganztagsangebot bekommen soll. Foto: Christian Geers/ArchivLernen mit Kopf, Herz und Hand – das ist das Leitbild der Overbergschule Voltlage, die ab Sommer 2019 ein Ganztagsangebot bekommen soll. Foto: Christian Geers/Archiv

Voltlage. Die Overbergschule Voltlage wird mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit mit dem Beginn des neuen Schuljahres ein Ganztagsangebot bekommen. Davon geht Schulleiterin Annette Krone aus. Zwar fehle die endgültige Genehmigung noch, „aber es läuft“, sagte sie beim Neujahrsempfang der Gemeinde Voltlage.

Ähnlich optimistisch, dass die Landesschulbehörde das Ganztagsangebot für die Grundschule genehmigen werde, ist auch Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay. „Die letzte Zusage steht noch aus“, sagte sie. Die Verwaltungschefin bekräftigte noch einmal, dass die Samtgemeinde größten Wert darauf lege, in allen Mitgliedsgemeinden gute Rahmenbedingungen zu schaffen, um Kindern den bestmöglichen Start ins Leben zu bieten. Dazu gehöre der Ausbau der Betreuungsangebote in den Kindertagesstätten und in den Grundschulen. 

Durchaus mit Spannung erwarteten Voltlages Bürgermeister Norbert Trame, Fachbereichsleiterin Ruth-Klaus Karwisch, Schulleiterin Annette Krone, Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay und Lehrer Lutz Dalkowski (von links) die Ergebnisse der Elternbefragung im September 2018. Foto: Josef Pohl/Archiv



Angebot an drei Tagen

Schwertmann-Nicolay geht davon aus, dass es nach den Sommerferien in Voltlage ein Ganztagsangebot an zunächst drei Tagen in der Woche geben werde. „Das wird ein tolles Angebot“, versprach sie. Auch die Mittagsverpflegung sei gewährleistet, es werde eine Ausgabeküche für die Mahlzeiten eingerichtet. „Das ist zunächst eine Übergangslösung“, sagte die Samtgemeindebürgermeisterin. Wie und wo die Mensa in der Schule endgültig eingerichtet werde, sei noch offen. „Zurzeit denken wir auch über eine Art Dorfküche nach“, verriet sie. Mit anderen Worten: Aus der Übergangslösung könne „noch etwas Besseres entwickelt werden“. Gemeinsam mit Vertretern der Gemeinde Voltlage werde darüber nachgedacht, dass Mittagsangebot in Voltlage nicht nur auf die Schulkinder zu begrenzen, sondern es auch für andere Einwohner zu öffnen.

Treffpunkt für den Ort

„Möglich wäre zum Beispiel, auch ältere Menschen einzuladen, die selbst nicht mehr kochen können oder möchten“, sagte Voltlages Bürgermeister Norbert Trame auf Nachfrage. Diese Dorfküche könnte mittags auf diese Weise zum Treffpunkt für alle Generationen werden. Von einem solchen Austausch und einer solchen Vernetzung profitiere letztlich auch die Schule. Ein solches Projekt könne höchstwahrscheinlich auch als ein Projekt der laufenden Dorferneuerung bezuschusst werden, so Trame. Entschieden sei aber noch nichts.


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