Startklar für den Beruf Neuenkirchener Goode-Weg-Schule erhält Gütesiegel

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Sie wissen um die Vorzüge der Goode-Weg-Schule: Jutta Guthardt (von links), Harald Schlieck, Andreas Steinke, Ulrich Mühlenhoff, Kai Gaubitz und Sabine Stöhr. Foto: Ulrike HavermeyerSie wissen um die Vorzüge der Goode-Weg-Schule: Jutta Guthardt (von links), Harald Schlieck, Andreas Steinke, Ulrich Mühlenhoff, Kai Gaubitz und Sabine Stöhr. Foto: Ulrike Havermeyer

Neuenkirchen. Weil sich die Goode-Weg-Schule besonders gut um die berufliche Zukunft ihrer Schüler kümmert, hat ihr die Aktionsgemeinschaft Gütesiegel Weser-Ems erneut die Auszeichnung „Startklar für den Beruf“ verliehen.

Wer das begehrte Gütesiegel erhalten will, das von der Landesschulbehörde, den Industrie- und Handelskammern sowie den Handwerkskammern vergeben wird, muss sich von der üblichen Angebotspalette einer weiterführenden Schule und den gesetzlich geforderten Standards in Sachen Berufsbildung klar abheben. Und das gelinge der Goode-Weg-Schule in besonderer Weise, stellte Jury-Mitglied Jutta Guthardt von der Agentur für Arbeit in ihrer Laudatio fest. „Sie haben uns nicht nur ein umfangreiches Konzept vorgelegt“, wandte sie sich an den kommissarischen Schulleiter Kai Gaubitz und sein Team, „sondern uns bei der Begehung der Schule auch eindrucksvoll vermittelt, wie die Berufsorientierung hier bei Ihnen gelebt wird.“

Sehr angetan vom Berufs-Casting

Schnell seien sie und ihre Kollegen sich einig gewesen, dass die Goode-Weg-Schule das Gütesiegel verdient habe. „Besonders hervorzuheben ist die sehr gute Vernetzung ihrer Schule in der Region und die Kooperation mit diversen Betrieben“, stellte Guthardt fest. „Sehr angetan waren wir von Ihrem Berufs-Casting, das sie als hochprofessionell organisierten Wettbewerb anspruchsvoll und realitätsnah gestalten.“ Projekttage, Berufserkundungen, Praktika, die Zusammenarbeit mit den Berufsbildenden Schulen und anderen Institutionen und die Begleitung durch eine Schulsozialarbeiterin – die Oberschule in Neuenkirchen gebe sich viel Mühe, ihren Schülern praxisnahe Erfahrungen zu ermöglichen und sie so vor einer falschen Berufsentscheidung zu bewahren, betonte auch Ulrich Mühlenhoff, Regionalkoordinator der Aktionsgemeinschaft Gütesiegel.

Dahinter steckt viel Arbeit

Sichtlich stolz nahmen denn auch Kai Gaubitz und Andreas Steinke, Fachleiter Wirtschaft und Berufsorientierung, das Siegel entgegen. „Dahinter steckt schon enorm viel Arbeit“, erklärte Gaubitz und stellte klar, dass eine nach derart streng formulierten Kriterien vergebene Auszeichnung nur mithilfe der Unterstützung des gesamten Kollegiums und der kooperierenden Betriebe und Unternehmen aus der Region zu erhalten sei. Und nicht zu vergessen auch dank des Durchhaltevermögens der Schüler und der Aufgeschlossenheit der Eltern.

Auffallend gute Schulausstattung

Hildegard Schwertmann-Nicolay freute sich ebenfalls über das positive Urteil der Jury, der neben Jutta Guthardt auch Sabine Stöhr (Industrieller Arbeitgeberverband), Jutta Hilgers (Fachberaterin Berufsorientierung) und Harald Schlieck (Handwerkskammer) angehörten. Besonders dürfte der Samtgemeindebürgermeisterin als Vertreterin des Schulträgers das Lob von Jutta Guthardt gefallen haben, dass die Goode-Weg-Schule – unter anderem mit 3-D-Drucker und CNC-Maschinen – über eine sehr gute Schulausstattung verfüge, gerade im Hinblick auf die handwerklich-technischen Aufgabenfelder. Das Gütesiegel ist bis zum Jahr 2023 gültig.


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