Vorbereitungen laufen Erschließung im Merzener Baugebiet könnte Ende Februar starten

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In Sichtweite des Combi-Verbrauchermarktes in Merzen sollen insgesamt 30 Bauplätze ausgewiesen werden. Nach dem Willen der Gemeinde sollen sie im kommenden Sommer baureif sein. Foto: Christian GeersIn Sichtweite des Combi-Verbrauchermarktes in Merzen sollen insgesamt 30 Bauplätze ausgewiesen werden. Nach dem Willen der Gemeinde sollen sie im kommenden Sommer baureif sein. Foto: Christian Geers

Merzen. Allerspätestens Ende August 2019 sollen Häuslebauer ihren Traum von den eigenen vier Wänden im Baugebiet „Meyers Esch“ in Merzen verwirklichen können. Die Gemeinde bereitet die Erschließung der gut 30 Grundstücke vor.

Bauland ist auch in Merzen gefragt, vor allem junge Menschen interessierten sich für ein Grundstück. „Da gibt es eine große Nachfrage“, berichtete Christof Büscher (CDU) in einer Sitzung des Bau-, Wege- und Umweltausschusses der Gemeinde Merzen. Dieser wolle die Gemeinde gerecht werden mit einer Erweiterung des Baugebietes „Meyers Esch“ in Sichtweite des Verbrauchermarktes. Insgesamt könnten 30 Plätze ausgewiesen werden.

Vergabe der Arbeiten im Januar

Die Vorbereitungen für die Ausschreibung der Erschließungsarbeiten, also für den Bau der Regen- und Abwasserkanäle, für die Verlegung der Versorgungsleitungen für Strom, Wasser und Telefon sowie für die Baustraße, seien inzwischen vorbereitet worden, berichtete der Ausschussvorsitzende. Mitte Januar 2019 würden die Aufträge nach dem vorliegenden Zeitplan vergeben, der Bau könnte Ende Februar starten. Der soll – laut Plan – Ende August 2019 vollendet sein. „Wir hoffen natürlich, dass das schneller geht und das Wetter mitspielt“, so Christof Büscher.

Erschließung in zwei Abschnitten

Allerdings sprach sich der Bauausschuss dafür aus, dem Gemeinderat zu empfehlen, die Erschließung des Baugebiets in zwei Etappen vorzunehmen. Das sei leider notwendig, denn die Gemeinde habe erst mit einem Grundstückseigentümer einen Optionsvertrag schließen können, wie Bürgermeister Gregor Schröder in der Sitzung am Dienstagnachmittag berichtete. Die Fläche eines weiteren Eigentümers stehe im Moment nicht zur Verfügung. Diese Nachricht überraschte die Ausschussmitglieder, zumal in der Tischvorlage noch davon die Rede war, dass Optionsverträge mit beiden Eigentümern vorbereitet würden.

Missliche Lage für Gemeinde

Mit einer teilweisen Erschließung könnten 15 von 30 Bauplätzen baureif gemacht werden, so Schröder weiter. Er hoffe, dass der Optionsvertrag über die Fläche schnellstmöglich nachgeholt werden könne, um auch die anderen Plätze anbieten zu können. Gleichwohl sei die aktuelle Situation aus Sicht der Gemeinde äußerst misslich, zumal die Nachfrage nach Bauplätzen deutlich höher sei als das Angebot, so der Bürgermeister weiter.

Planung dauerte länger als gedacht

Zuletzt hatte sich der Merzener Gemeinderat in seiner August-Sitzung mit der Erweiterung des Baugebietes „Meyers Esch“ beschäftigt. Schon damals war die Rede davon, dass die Planung deutlich mehr Zeit in Anspruch genommen habe, als ursprünglich gedacht. Anfangs war das Ingenieurbüro davon ausgegangen, dass das bereits vorhandene Regenrückhaltebecken für die zusätzlich aufzunehmende Wassermenge zu klein bemessen sei. Diese Sorgen hätten aber zusammen mit dem Landkreis Osnabrück ausgeräumt werden können, hieß es damals.


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