Dritter Grund zum Feiern im Jahr 2018 Richtkrone ziert Neubau am St.-Elisabeth-Stift in Neuenkirchen

Von Franz-Josef Dirkes

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Neuenkirchen. Bis zum Frühjahr 2019 könnte die Erweiterung des St.-Elisabeth-Stiftes in Neuenkirchen abgeschlossen sein. Neben dem Seniorenpflegeheim entsteht zurzeit der Neubau für eine Tagespflege und eine ambulant betreute Hausgemeinschaft.

Zum dritten Mal in diesem Jahr gab es für die Kirchengemeinde St. Laurentius Neuenkirchen und die Caritas Nordkreis Pflege einen Grund zum Feiern: Nach dem ersten Spatenstich im April und der Grundsteinlegung im August ziert seit Freitagnachmittag eine Richtkrone den Neubau der Tagespflege und der ambulant betreuten Hausgemeinschaft, der neben dem St.-Elisabeth-Stift an der Kolpingstraße entsteht. Berthold Eich, Prokurist der Caritas Nordkreis Pflege, Kuratoriumsvorsitzender Ulf Dieckmann und Pastor Alfons Thörner war die Freude über den Neubau ins Gesicht geschrieben.

Mit Musik zur Baustelle

Mit musikalischer Begleitung trugen Mitglieder des Förderkreises und Bewohner des St.-Elisabeth-Stiftes die Richtkrone zur Baustelle. Pastor Thörner nahm diese in Empfang und stimmte das Lied „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind“ an, bevor er vor den Gästen der Feierstunde noch einmal an die gute Arbeit des Kirchenvorstandes bei der Umsetzung des Bauvorhabens hervorhob. Ein Dank ging auch an alle beteiligten Firmen und Handwerker für die bislang gute und schnelle Umsetzung des Bauwerks. „Jeder Mensch braucht ein Zuhause“ – so lautet die Kampagne der Caritas im Jahr 2018, dieser Neubau soll vielen Menschen ein Zuhause geben.

Sportlicher Neubau

Berthold Eich, Prokurist der Caritas Nordkreis Pflege, stellte das Konzept der Tagespflege und der ambulant betreuten Hausgemeinschaft noch einmal vor. Er wies darauf hin, dass mit dem Neubau auch ein zeitgemäßes Pflege- und Betreuungskonzept umgesetzt werde, das sogenannte Hausgemeinschaftskonzept. In der Tagespflege mit 24 Plätzen und in der ambulant betreuten Wohngruppe (zwölf Plätze) werden die Bewohner im Sinne einer Großfamilie Gemeinschaft erleben. Hausgemeinschaften sind überschaubare Einheiten, die es ermöglichen, Alltagsnormalität zu erleben. Durch Präsenzbetreuung und Alltagsbegleitung werden die Bewohner kontinuierlich betreut. Lebensqualität bedeutet für viele Menschen eine Mischung aus Selbstständigkeit, Privatheit, Vertrautheit und Geborgenheit.

Planungen begann vor dreieinhalb Jahren

Vor dreieinhalb Jahren habe der Kirchenvorstand von St. Laurentius mit der Weiterentwicklung und Planung des St.-Elisabeth-Stiftes begonnen. Das sei sehr sportliche Leistung von der Planung bis zum Richtfest, stellte Berthold Eich fest und bedankte sich beim Kirchenvorstand, besonders bei Ludger Schröer vom Aufsichtsrat der Caritas Nordkreis Pflege und bei Ulf Dieckmann, der die Bauherrenfunktion übernommen habe.

Schaufel und Besen vom Stephanswerk

Ulrich Saremba, Geschäftsführer der Stephanswerk Wohnungsbaugesellschaft mbH, die das Bauvorhaben geplant hat, sprach den Dank aus für das Vertrauen, das dem Stephanswerk sowie allen Fachingenieuren und Handwerken entgegengebracht worden sei. Er freute sich, dass das Bauvorhaben im Zeitplan liege. Damit dieser auch weiterhin eingehalten werden kann, hatte er als Geschenk Werkzeug mitgebracht: Eine Schaufel überreichte er an Pastor Alfons Thörner, als Vertreter der Kirchengemeinde St. Laurentius, die als Bauherr verantwortlich ist; Ulf Dieckmann drückte er einen Besen in die Hand. Damit seien beide ein fester Bestandteil des Bauvorhabens und könnten jederzeit ihre Arbeitskraft mit einbringen, damit das Bauvorhaben pünktlich fertiggestellt werde, schmunzelte Saremba.

Schmucke Richtkrone auf dem Dach

Wie es guter Brauch zum Richtfest ist, hatten Förderverein, Bewohner und Mitarbeiter des St.-Elisabeth-Stiftes eine stattliche Richtkrone gebunden. Unter den Blicken der Gäste wurde sie hochgezogen, fachmännisch begleitet von den Handwerkern. Dachdeckergeselle Jan-Willem Zegers sprach den Richtspruch. Im Anschluss nutzten viele Gäste die Möglichkeit, sich beim Gang durch den Rohbau einen Überblick über das Bauvorhaben zu verschaffen. Wenn die Arbeiten in diesem Tempo weitergehen, können die ersten Bewohner, die bereits auf der Warteliste für die neue Tagespflege und die ambulant betreute Hausgemeinschaft stehen, voraussichtlich im April/Mai 2019 einziehen.


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