Gemeinderat gibt grünes Licht Neuenkirchener Brunnenplatz wird umgestaltet

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So könnte der Brunnenplatz sich nach der Umgestaltung präsentieren. Entwurf: Müller-Dams LandschaftenSo könnte der Brunnenplatz sich nach der Umgestaltung präsentieren. Entwurf: Müller-Dams Landschaften

Neuenkirchen. Der Dorfbrunnenplatz beschäftigt schon länger die Vertreter des Neuenkirchener Rates. Zuletzt behandelten die Gremien die vorliegenden Planungsentwürfe, nunmehr gab der Rat grünes Licht für die Umgestaltung des Dorfbrunnenplatzes.

Der Dorfbrunnenplatz zwischen Lindenstraße und Kitzerostraße soll umgestaltet werden, darin waren sich die politischen Vertreter der Gemeinde schon länger einig. Klar war aber auch, dass der im Juni 2000 offiziell seiner Bestimmung übergebene Brunnen als Wahrzeichen der Gemeinde an Ort und Stelle verbleiben sollte.

Westhof-Entwurf als Grundlage

Aus einem von der Gemeinde ausgeschriebenen Ideenwettbewerb kam der von Jens Westhof aus Neuenkirchen eingereichte Entwurf auf den ersten Platz. Er sollte Grundlage der weiteren Planungen sein. Das war im Mai 2016.

Nach zwei Jahren der Grobplanung geht es jetzt weiter in die Details. Der Verwaltungsausschuss der Gemeinde hatte bereits im Mai den Planungsauftrag für die Umgestaltung des Dorfbrunnenplatzes an das Büro Müller-Dams Landschaften aus Bramsche vergeben. In der Zwischenzeit hat das Büro einen konkreten Entwurfsplan auf der Grundlage des Westhof-Vorschlages erarbeitet und Anfang August im Rathaus vorgestellt.

Die Planunterlagen für den Brunnenplatz und den barrierefreien Ausbau der Bushaltesstelle „Kirche“ wurden im Ausschuss für Planen, Bauen, Umwelt und Entwicklung dann anhand der Präsentation noch einmal intensiv besprochen, so dass in der Ratssitzung keine allzulange Diskussion mehr aufkam.

Barrierefreie Bushaltestelle

Die Landschaftsbauarbeiten (vorerst ohne die Umgestaltung der Brunnenanlage) sollen gemeinschaftlich mit dem barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle ‚Kirche‘ ausgeschrieben werden. In Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Samtgemeinde Neuenkirchen ist das Ing.-Büro Müller-Dams dabei, die Planungs- und Ausschreibungsunterlagen zu erarbeiten und die Ausschreibung durchzuführen.

Nach der aktuellen Kostenberechnung belaufen sich die Gesamtkosten für die Neugestaltung des Dorfbrunnenplatzes auf gut 92.000 Euro. Neben den vorgenannten Baukosten sind die Kosten für die Ingenieurleistungen zu berücksichtigen. Im Investitionshaushalt für die Neugestaltung des Dorfbrunnenplatzes ist im Haushaltsjahr 2018 eine Gesamtsumme von 60.000 Euro vorgesehen.

Für den barrierefreien Ausbau der Haltestellen wurden Kosten in Höhe von brutto 50.000 Euro geschätzt . Die Landesnahverkehrsgesellschaft (LNVG) Hannover fördert die Maßnahme mit 75 Prozent. Doch drängt hier für die Umsetzung etwas die Zeit, wie Gemeindedirektorin Huldegard Schwertmann-Nicolay verdeutlichte.

Überplanmäßige Ausgaben

Der Gemeinderat folgte der vorliegenden Empfehlung, die Verwaltung zu beauftragen, nach erfolgter Ausschreibung und Submission der Bauleistungen den Auftrag an den wirtschaftlichsten Bieter zu erteilen.


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