Gemeinderat für Zuschuss Dach der Neuenkirchener Reithalle muss saniert werden

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Das Dach der Reithalle in Neuenkirchen muss dringend erneuert werden. Der Verein kann die Kosten für die Sanierung allein aber nicht tragen. Foto: Josef PohlDas Dach der Reithalle in Neuenkirchen muss dringend erneuert werden. Der Verein kann die Kosten für die Sanierung allein aber nicht tragen. Foto: Josef Pohl

Neuenkirchen. Der Rat der Gemeinde Neuenkirchen hat sich dafür ausgesprochen, den Reit- und Fahrverein Neuenkirchen bei der Sanierung des Daches der Reithalle zu unterstützen. Entsprechende Mittel sollen für den Haushalt des kommenden Jahres mit eingeplant werden.

Wie die Verwaltung in der Sitzung des Gemeinderates erläuterte, hat der Reitverein einen Zuschussantrag für die Erneuerung des Daches (etwa 1660 Quadratmeter) gestellt, einschließlich des Dachanteils für die Schützenhalle (etwa 250 bis 300 Quadratmeter).

Unterbau ist noch gut

Da das komplette Dach starke Risse aufweist, ist eine Teilsanierung des Daches nicht möglich. Der Unterbau ist nach Ansicht der Experten noch in einem guten Zustand, sodass nur die Dachhaut erneuert werden muss. Darüber hinaus muss die Bande der Reithalle ebenfalls repariert werden.

Insgesamt fallen für die Maßnahme Kosten von mehr als 150000 Euro an. Auf das Dach entfallen rund 112500 Euro plus Mehrwertsteuer, für die Bande sind 15900 Euro plus Mehrwert zu zahlen.

Erhaltungsaufwand

Bislang sei es in der Vergangenheit immer üblich gewesen, so Gemeindedirektorin Hildegard Schwertmann-Nicolay, für investive Maßnahmen der Vereine einen Zuschuss von zehn Prozent zu zahlen. Grundlage dafür sei ein Grundsatzbeschluss der Samtgemeinde. In diesem Falle handele es sich aber nicht um einen Neubau, sondern um Erhaltungsaufwand.

In der Sitzungsvorlage hatte die Verwaltung schon festgehalten, dass die Reitanlage nach Durchsicht der vorhandenen Unterlagen bei der Errichtung nicht von der Gemeinde bezuschusst worden sei. „Das ist ein großer Brocken“, gab Bürgermeister Vitus Buntenkötter zu bedenken, dass der Verein diese Kosten nicht aus Eigenmitteln schultern könne. Der Verein bemühe sich, durch Anträge beim Sportbund, über Sponsoren und auch durch Anträge an Samtgemeinde und Gemeinde die nötigen Gelder für die Sanierungsmaßnahmen zusammenzubekommen.

Treff für die Jugend

Der Bürgermeister empfahl, darüber nachzudenken, auch größere Sanierungsmaßnahmen von Vereinen auf Dauer zu fördern. Für die SPD/Grünen-Gruppe sprach sich Daniel Schweer für eine Förderung durch die Gemeinde aus, denn die Reithalle werde auch für Feste der Landjugend genutzt und sei auch ein Treffpunkt für die Jugend. Am Ende sahen das auch die anderen Ratsvertreter so. Zehn Prozent von dem Betrag, der nach Abzug öffentlicher Zuschüsse (Landes- oder Kreissportbund und Samtgemeinde) verbleibt, soll als Zuschuss fließen. Ohne Gegenstimme fiel der Beschluss, entsprechende Mittel in den Haushalt 2019 einzustellen.


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