Nun sind Rat und Eltern am Zug Ganztagsangebot in Voltlage nimmt Fahrt auf

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Für die Overbergschule in Voltlage ist ein offenes Ganztagsangebot in greifbarerer Nähe. Foto: Geers/ArchivFür die Overbergschule in Voltlage ist ein offenes Ganztagsangebot in greifbarerer Nähe. Foto: Geers/Archiv

Neuenkirchen. Sowohl der Schulvorstand der Grundschule Voltlage als auch der Ausschuss für Bildung, Familie und Soziales der Samtgemeinde haben sich für die Einführung eines offenen Ganztagsangebotes ausgesprochen. Nun sind Eltern, Samtgemeinderat und Landesschulbehörde am Zug.

Es ist zwar noch nicht in trockenen Tüchern, dass es ab dem kommenden Schuljahr 2019/2020 auch an der kleinsten Grundschule in der Samtgemeinde Neuenkirchen, in Voltlage – zurzeit besuchen 69 Kinder die Einrichtung –, einen offenen Ganztag geben wird, aber die Chancen stehen gut.

Nachdem Ruth Klaus-Karwisch, Fachbereichsleiterin Bürgerservice, Familie, Ordnung und Soziales in der Samtgemeindeverwaltung, den Mitgliedern des Ausschusses davon berichtet hatte, dass die bereits eingeführten Ganztagsangebote an den Grundschulen in Neuenkirchen und Merzen regelrecht „boomten“, fiel deren Votum einstimmig aus.

Diskussion um Gruppengröße

Nur die Frage, wie viele Kinder denn mindestens angemeldet werden müssten, um einen offenen Ganztag in Voltlage der Landesschulbehörde schmackhaft machen und ihn somit auch realisieren zu können, beschäftigte das Gremium. „Wir sollten uns die Chance keinesfalls durch eine konkrete Zahl verbauen“, äußerte Mechthild Wessel (CDU) Bedenken gegen die in der Beschlussvorlage geforderten 15 Kinder, während Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolai auf eine Mindest-Gruppengröße zur Finanzierbarkeit eines offenen Ganztages verwies. „Angebot schafft Nachfrage“, vertraute jedoch Daniel Schweer (SPD), wie anschließend auch die übrigen Ausschussmitglieder, auf den Zuspruch der Voltlager Eltern.

Deren Meinung ist nun gefragt: Am Montag, 10. September 2018, findet um 19 Uhr in der Overbergschule ein Infoabend für die Mütter und Väter der Erst-, Zweit- und Drittklässler statt. Dort geht es um grundsätzliche Fragen wie: Was ist ein offener Ganztag? Oder: Wie steht es um die Verpflegung und die Beförderung der Kinder?

Ein Bufdi ist bereits beantragt

Am 14. September 2018 erhalten dann alle Eltern einen Fragebogen, auf dem sie ihre Wünsche konkretisieren können, zum Beispiel: An wie vielen Tagen soll die Schule das Angebot einer verlängerten Betreuung vorhalten? Die Antworten der Umfrage sollen in den Herbstferien ausgewertet werden. Der Antrag für den offenen Ganztag muss bis zum 1. Dezember 2018 bei der Landesschulbehörde eingereicht werden.

„Bis dahin ein Konzept zu planen ist machbar“, versicherte Klaus-Karwisch. Fehlt nur noch ein Ratsbeschluss. „Einen Bufdi für das Schuljahr 2019/2020 haben wir vorsichtshalber schon mal beantragt“, zeigte sich Samtgemeindebürgermeisterin Schwertmann-Nicolai zuversichtlich.


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