Von Nortrup nach Santa Monica 73 Teilnehmer beim Treffen der Neuenkirchener Familie Keßling

Von Bjoern Thienenkamp

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Stehen in engem Kontakt: 73 Nachfahren der Familie Keßling trafen sich am Kulturlandhaus Schale. Foto: Björn ThienenkampStehen in engem Kontakt: 73 Nachfahren der Familie Keßling trafen sich am Kulturlandhaus Schale. Foto: Björn Thienenkamp

Neuenkirchen. Rund 100 Nachfahren von Bernhard August Keßling haben untereinander noch Kontakt. 73 davon kamen am Samstag zum Familientreffen ins Kulturlandhaus Schale.

In rot, gelb, grün, blau und orange lagen die 73 Namensschilder auf dem Tisch vor dem Kulturlandhaus, je nachdem, ob man Nachfahre von Gregor (1896), Hermann (1884), Maria (1889), August (1885) oder Otto (1887) ist, der fünf von neun Geschwistern, deren Vater Bernhard August Keßling war, obwohl er eigentlich Wessel hieß, den Namen Keßling dann aber annahm. 1958 übernahmen Margaretha und August Keßling den Hof im Neuenkirchener Ortsteil Limbergen; die 79-jährige und der 80-jährige Nachfahre von Gregor führen ihn nunmehr seit 60 Jahren.

Zwischen zwei und 96 Jahre alt

Die Altersspanne des Familientreffens war groß, reichte von der zweijährigen Theresa Korte aus Seelze bei Hannover bis hin zur 96-jährigen Mathilde Reinke aus Düsseldorf, einer geborenen Keßling. Und auch die Anreisewege hatten immense Unterschiede, langten von Recke über die Niederlande bis nach Washington. Rund 15 Kilometer von dort entfernt lebt nämlich die 56-jährige Linda Atwood, die ihre 81 Jahre alte Mutter Walburga Keßling begleitete, die 1955 Nortrup verließ und nun in Santa Monica lebt. Weil sie mit aus Süddeutschland stammenden Bekannten in Kalifornien nicht mitreden kann, steht für beide noch eine Tour nach Stuttgart und Garmisch-Partenkirchen an.

Zum Abschluss ein Frühschoppen in Limbergen

1982 und 2007 gab es bereits derartige Familientreffen, damals noch von Clemens Keßling aus Osnabrück organisiert, fand der 83-Jährige mit der 41-jährigen Anne Sander aus Den Haag nun aber eine engagierte Nachfolgerin, die er mit seiner Erfahrung unterstützte. Für Musik sorgte Hubert Rethmann. Am Sonntagmorgen folgte noch ein Frühschoppen auf dem Hof in Limbergen.


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