Starker Besucherandrang Neuenkirchener Kirmes lockt bei bestem Sommerwetter

Von Martin Heimbrock

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Neuenkirchen. Dass die Neuenkirchener Kirmes bei den einheimischen Besuchern gut angenommen wird, dürfte bekannt sein. Das gute Sommerwetter hat insbesondere auch für einen guten Andrang von außerhalb gesorgt. Sehr zur Freude der Schaustellerbetriebe als auch der Geschäfte vor Ort, denn die hatten, wie gewohnt, zu ihren „Verkaufsoffenen Sonntag“ eingeladen.

Nachdem am frühen Samstagabend durch den Fassbieranstich von Bürgermeister Vitus Buntenkötter und dem Kirmeslauf das Dorffest offiziell eröffnet wurde, konnte bereits am Samstag bei lauen Temperaturen die lockere Stimmung des Volksfestes bis spät abends gefeiert werden.

Kirmesbesuch ist Standard

Weiter ging es auf dem Dorffest am Sonntag, als ab 14 Uhr viele Neuenkirchener Geschäfte zum verkaufsoffenen Sonntag einluden und die Karussells sowie kulinarischen Verkaufsstände ihren Betrieb wieder aufnahmen. „Autoscooter“, „Devil-Dance“ und „Power-Express“ waren nur einige der Fahrgeschäfte, die neben den Kinderkarussells für reichlich Vergnügen der großen als auch kleinen Besucher sorgten.

Ein Besuch auf der Neuenkirchener Kirmes gehört für den Neuenkirchener Marko Frohne und Familie dazu. Er trifft heute auf dem Volksfest Peter Brinkmann, seinen Schulfreund und Nachbarn aus Kinderzeiten - ebenfalls samt Familie. Ihre Frauen sind nicht nur wegen des schönen Wetters zur Kirmes gekommen, insbesondere die lockere Stimmung zieht die Familien auf die Neuenkirchener Kirmes.

Treuepunkte eingetauscht

Thilo Kruse, der am Sonntagnachmittag gemeinsam mit seiner Schwester Christiane Kirchhof im familiengeführten Schuhfachgeschäft seine Kundschaft berät, hält sich auf Nachfragen über die Kirmes eher bedeckt. „Da bekomme ich ja leider, zumindest am Sonntagnachmittag, nichts von mit“, schmunzelt der Merzener, während er einer jungen Kundin die Kinderschuhe zuschnürt. Für ihn sei es selbstverständlich, auch an diesem Tag für seine Kunden vor Ort zu sein. Zudem bestehe auch noch die Möglichkeit, die orangefarbenen Treuepunkte gegen den Hülsen-Euro einzulösen, der auch an den Kirmesständen 1:1 als Zweitwährung gilt.

Astrid Rausch, die den Verkaufsladen des Modellprojekts „Drehscheibe“ leitet, ist über die Stimmung auf der Kirmes begeistert. „Wir sind hier mittendrin im Geschehen“, beschreibt sie die gute Stimmung in den ehemaligen Räumen des Elektrofachgeschäftes Hoppe an der Lindenstraße. Vor der Tür sorgt die Werkstattband „Klangwerk“ der Heilpädagogischen Hilfe Bersenbrück für Atmosphäre und die vom Förderkreis organisierte Bimmelbahn hält direkt vor der Tür. Auch im Verkaufsladen ist reichlich Besucherandrang zu verzeichnen.

Vielfältiges Angebot

Kundin Lena Finck, die sich am Stand über handgefertigte Skulpturen aus Beton beraten lässt, freut sich insbesondere über die Vielfalt im Angebot der Drehscheibe. Zwar sei sie an der Beratung der Dienstleistungen weniger interessiert, aber in den Verkaufsregalen, in denen ausschließlich Produkte regionaler Hersteller liegen, sei für die junge Frau immer was dabei. Manchmal zum Verschenken, hin und wieder aber auch mal „für einen selbst“.


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