Auch Gäste aus Kalifornien Familientreffen der Keßlings in Neuenkirchen

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Der Hof Keßling,  hier eine alte Ansicht, gehört zu den sieben Vollerbenhöfen in Limbergen. Foto: Archiv KeßlingDer Hof Keßling, hier eine alte Ansicht, gehört zu den sieben Vollerbenhöfen in Limbergen. Foto: Archiv Keßling

Neuenkirchen. Der Hof Keßling gehört zu den ältesten Höfen Limbergens. Die Familie Keßling besteht inzwischen aus mehreren Zweigen, die über die ganze Welt verteilt sind. An diesem Wochenende findet ein großes Treffen statt.

Die Gründung des Hofes geht auf das Jahr 1411 zurück, in dem sich Bauer Keßling vom Grafen von Tecklenburg freikaufte. Er gehört zu den sieben bekannten Vollerbenhöfen Limbergens.

Den Namen angenommen

In der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts waren die Eigentümer auf dem Hof kinderlos, mit Bernhard Theodor August Wessel übernahm ein Verwandter den Hof. Er nahm den Namen Keßling an und vermählte sich mit Maria Johanna Lammerding. Aus der Ehe gingen neun Kinder hervor: Hermann (1884), August (1885), Otto (1887), Maria (1889), Luise (1890), Karl (1893), Josef (1894), Gregor (1896) und Eduard (1899).

Kinder, Enkelkinder, Urenkelkinder und – mittlerweile auch – Ururenkelkinder dieser neun Geschwister kamen zu den bisherigen Familientreffen in den Jahren 1982 und 2007.

Seit dem letzten Treffen ist viel passiert – Erfreuliches wie Trauriges. Neue Familienmitglieder sind geboren, andere zwischenzeitlich verstorben, sodass selbst aus der Generation von August Keßling, dem Hoferben aus Limbergen, nur noch wenige Cousinen und Cousins vertreten sind.

Aus Den Haag geplant

„Ist all das nicht Grund genug, nach so langer Zeit ein neues Treffen einzuberufen?“, meinte August Keßling, der gemeinsam mit seiner Schwester Margareta, noch auf dem Hof in Limbergen lebt. Seine Nichte Anne Sander, die mittlerweile in den Den Haag wohnt, machte sich daran, dieses Familientreffen auf die Beine zu stellen. Sie organisiert aus den Niederlanden und bei Besuchen in Voltlage und Limbergen das Familientreffen. Anne Sander legte dafür eine eigene Internetseite an und hielt die Verwandten immer auf dem neuesten Stand der Planungen. Dabei kam ihr zugute. dass sie bereits beim letzten Zusammentreffen Clemens Keßling bei den Vorbereitungen unterstützt hatte.

In Schale großes Treffen

Im Vorfeld bekundeten gut 100 Familienangehörige Interesse. Nunmehr dürften es wohl gut 70 Vertreter der Sippe sein, die sich an diesem Wochenende treffen. Da ein Teil der Familie ausgewandert ist, reisen auch Keßlings aus Santa Monica (Kalifornien) und aus Washington D.C. über den „großen Teich“ an. Am Samstag, 1. September, gibt es ab 15 Uhr eine große Feier im Kulturlandhaus Schale geplant. Am Sonntag, 2. September, wird ab 10.30Uhr von August Keßling zum Frühschoppen auf den Hof in Limbergen, der im Jahr 1978 einen neuen Anbau erhielt, eingeladen.


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