Entwurf liegt vor Merzen will neue Bauplätze im Herbst erschließen

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Am westlichen Ortsrand der Gemeinde Merzen liegt das Baugebiet „Meyers Esch“. Foto: Christian GeersAm westlichen Ortsrand der Gemeinde Merzen liegt das Baugebiet „Meyers Esch“. Foto: Christian Geers

Merzen. Die Vorplanung für die Erschließung des Baugebiets „Meyers Esch“ in Merzen hat länger gedauert als gedacht. Der Gemeinderat hofft, dass die Arbeiten noch im Herbst beginnen können.

Etwa 30 Grundstücke sollen in dem Gebiet in Sichtweite des Verbrauchermarktes schnellstmöglich baureif gemacht werden, erläuterte Bürgermeister Gregor Schröder (CDU) in der jüngsten Sitzung des Gemeinderates. Nach seinen Worten liegt inzwischen ein Entwurf des Ingenieurbüros für die Erschließung auf dem Tisch. Die umfasst den Bau der Kanalisation für Schmutz- und Regenwasser, die Erweiterung des Regenrückhaltebeckens sowie den Straßenbau.

Wasserverband Bersenbrück bereitet Ausschreibung vor

Es sei mit Kosten von gut einer Million Euro zu rechnen, so Schröder. Der Wasserverband Bersenbrück als Auftraggeber bereite die Ausschreibung vor. Sobald Ergebnisse vorlägen, werde die Gemeinde über die Höhe der Ablösebeträge für die Anlieger entscheiden. Die Kosten pro Quadratmeter dürften ersten Berechnungen zufolge bei 25 bis 26 Euro liegen. „Das ist günstig“, wie Samtgemeindebürgermeisterin Hildegard Schwertmann-Nicolay in der Sitzung bestätigte. Zum Vergleich: Im Baugebiet am Fürstenauer Damm liegt der Quadratmeterpreis bei 25,40 Euro. Die Anschlusskosten, die Häuslebauer für die Ver- und Entsorgungsleitungen zahlen müssten, würden gesondert festgelegt.

Regenrückhaltebecken: Ingenieure mussten neu rechnen

„Das hat uns auch geärgert, dass das alles so lange dauert“, kommentierte Gregor Schröder die lange Planungsdauer. Dafür sei aber nicht die Gemeinde Merzen verantwortlich, ergänzte Christof Büscher als Vorsitzender des Bauausschusses. Anfangs sei das Ingenieurbüro davon ausgegangen, dass das bereits in der Nähe des Hofes Kemme bestehende Regenrückhaltebecken für die zusätzlich aufzunehmenden Regenwassermengen zu klein sei. Allerdings hätten die Fachleute nicht die beiden Dorfteiche in die Berechnungen einbezogen, die ebenfalls als Rückhaltebecken klassifiziert sind. Er und auch der Bürgermeister rechnen nun mit einem Beginn der Erschließung im Herbst. „Einen genauen Termin nennen wir aber nicht mehr“, so Büscher.


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