Neue Bronzeplastik Hülsenstiftung ist wichtig für Neuenkirchen

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<em>Verantwortliche der Hülsenstiftung </em>„Bürger für Bürger“ blicken nach der Mitgliederversammlung optimistisch in die Zukunft: (von links) die Vorstandsmitglieder Ulrich Schmidt, Martin Brinkmann (Vorsitzender), Andreas Lanwert, Manfred Seelmeyer sowie die Kuratoriumsmitglieder Brigitte Wernke, Dirk Brinkmann, Daniel Schweer, Christoph Lührmann, Silvia Holtheide und Winfried Firmer. Foto: Siegfried WistubaVerantwortliche der Hülsenstiftung „Bürger für Bürger“ blicken nach der Mitgliederversammlung optimistisch in die Zukunft: (von links) die Vorstandsmitglieder Ulrich Schmidt, Martin Brinkmann (Vorsitzender), Andreas Lanwert, Manfred Seelmeyer sowie die Kuratoriumsmitglieder Brigitte Wernke, Dirk Brinkmann, Daniel Schweer, Christoph Lührmann, Silvia Holtheide und Winfried Firmer. Foto: Siegfried Wistuba

Neuenkirchen. An zentraler Stelle, unmittelbar neben der Kirche, soll auf einer Stele eine Bronzeplastik aufgestellt werden, die daran erinnert, dass es vor 1898 in Neuenkirchen zwei Kirchen gegeben hat. Die Stifterversammlung der Hülsenstiftung stimmte diesem Projekt „Neuenkirchen im Hülsen 1898“ zu. Der Osnabrücker Künstler und Bildhauer Herbert Rauer hat dazu einen Entwurf gefertigt, der neben den damaligen beiden Kirchen auch für den Ort bis heute wichtige Gebäude andeutet. Die Realisierung soll noch in diesem Jahr erfolgen, denn schließlich steht die 825-Jahr-Feier an.

Es ist schon bewundernswert, welcher Gemeinschaftssinn gerade in kleineren Gemeinden zu beobachten ist. Man kennt sich, und man hilft sich, ist ein wichtiger Grundgedanke, der aber nicht nur zufällig gelebt wird, sondern, in eine Organisation eingebettet, verantwortliche Aufgaben übernehmen kann. Geradezu ein Paradebeispiel dafür ist die Hülsenstiftung –Bürger für Bürger – in Neuenkirchen.

Erst vor fünf Jahren gegründet, hat sich diese Bürgerstiftung in Neunkirchen etabliert. Verantwortungsbewusste Bürger engagieren sich in dieser Stiftung, gleichgültig, ob „nur“ als Mitglieder oder in der Tätigkeit als Vorstand oder Kuratorium. Damit unterstützen im wahrsten Sinn des Wortes Bürger Bürger, wie die bisher realisierten Projekte beweisen.

Die Stifterversammlung hat in dieser Woche sehr eindrucksvoll gezeigt, wie sich die Stiftung bisher entwickelt hat, wie sie im Moment dasteht und welche Projekte in die Zukunft weisen. Der Vorsitzende des Stiftungsvorstandes Martin Brinkmann erläuterte im öffentlichen Teil der Versammlung vor allem den Wirtschaftsplan 2013 und die geplanten Projekte, die noch in diesem Jahr, aber auch in den Folgenjahren auf der Agenda stehen. Erfreulicherweise hat sich das Stiftungskapital positiv entwickelt und zum Jahresabschluss 2012 erstmals eine sechsstellige Größenordnung erreicht. Sorgen bereitet der Stiftung die derzeitige niedrige Zinssituation, durch die den Ausschüttungen für Projekte Grenzen aufgezeigt werden. Durch sogenannte „Durchstiftungen“ konnten aber für den Wirtschaftsplan 2013 Erträge ausgewiesen werden, mit denen einige der acht vom Vorstand vorgestellten förderungswürdigen Projekte realisiert werden können.

Darüber hinaus wird an folgenden Projekten gearbeitet: Bänke und Bewegungsgeräte in der Ortsmitte, das Schul- und Naturschutzprojekt: Bewirtschaftung einer Streuobstwiese, Aktualisierung des Flyers und der Internetseite, die Erlangung des Gütesiegels des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen und das Projekt „Wohnen mit Zukunft“.

Als Zielsetzung für die weitere Entwicklung der Stiftung wurden von der Versammlung verschiedene Vorschläge und Maßnahmen diskutiert, die sich vor allem auf die Werbung von neuen Mitgliedern, nicht nur als finanzielle Stifter, sondern auch als „Zeitstifter“ konzentrierten.

Infos zur Stiftung erteilt Martin Brinkmannunter Telefon 05465/20110.


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